Helmut Walcha

Helmut Walcha (* 27. Oktober 1907 in Leipzig; † 11. August 1991 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Organist, Cembalist und Komponist.

Helmut Walcha erblindete im Alter von neunzehn Jahren infolge einer frühkindlichen Pockenimpfung. Er bestand im 15. Lebensjahr die Aufnahmeprüfung am Leipziger Konservatorium und wurde der jüngste Orgelschüler Günther Ramins. Er entwickelte sich dort zu einem bedeutenden Bachinterpreten. Von 1926 bis 1929 war er Stellvertreter Ramins an der Thomaskirche. 1929 bis 1944 führte er als Organist der Friedenskirche in Frankfurt am Main regelmäßig Orgelzyklen auf und unterrichtete ab 1933 am Hoch’schen Konservatorium. 1938 erhielt er eine Professur für Orgel an der Frankfurter Musikhochschule.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er in Frankfurt das Institut für Kirchenmusik und war von 1946 bis 1981 Organist an der dortigen Dreikönigskirche

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. Seine 1947 ins Leben gerufene und nach Leipziger Vorbild konzipierte Orgelvesper hat bis heute einen festen Platz im wöchentlichen Kalender der Dreikönigskirche. Samstags um 17 Uhr (mit Ausnahme der Monate Juli, August und September) verbinden sich hier Lesungen, Gebet und Musik.

Walcha erwarb sich als Bachinterpret Weltruf. Zwischen 1947 und 1952 unternahm er die erste Gesamteinspielung, 1971 vollendete er die zweite, 1956 begonnene Gesamtaufnahme des Bach’schen Orgelwerks. Walcha gab Neuausgaben von Partituren Johann Sebastian Bachs und Georg Friedrich Händels heraus, verfasste darüber hinaus aber auch eigene Choralvorspiele

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, Kantaten und musikwissenschaftliche Orgelstudien. Walcha war ein profunder Kenner früh- und hochbarocker deutscher Orgelkompositionen. Mit einem letzten Konzert verabschiedete er sich 1981 endgültig vom öffentlichen Musikleben.

Helmut Walcha wurde auf dem Sachsenhäuser Südfriedhof beerdigt.

In Frankfurter Stadtteil Gallus ist eine kleine Straße nach ihm benannt worden. 1957 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main. 1967 wurde er mit Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland geehrt, 1987 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern.

Für die Schallplattenreihe Mathias Wiemans kleine Diskothek, die Anfang der 60er Jahre erschien, begleitete Walcha von Wieman rezitierte Gedichte Paul Gerhardts auf der Orgel.

Kompositionen

Choralvorspiele für Orgel. IV Bände. C.F. Peters, Frankfurt a.M., 1954–1978.

Kantaten:

Darüber hinaus sind in verschiedenen Sammlungen Kanons sowie zwei- und dreistimmige Sätze für gleiche Stimmen erschienen.

Ausgaben

Nandi (Mythologie)

Nandi (Sanskrit नन्दीnandī, m., „der Glückliche“) ein Buckelstier der hinduistischen Mythologie ist das Reittier (Vahana) und treuer Diener des Hindu-Gottes Shiva.

Manchmal führt Nandi Shivas Gefolge an, die Ganas

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; nahezu immer fungiert er als Wächter und Schwellenhüter vor jedem Shiva-Linga sowie vor den Tempeln des Gottes. In einigen wenigen Tempeln dagegen ist er selbst verehrter Mittelpunkt. Er ist auch der Schutzgott der vierbeinigen Tiere und der vier Ecken der Welt.

Die Mythologie nennt Kashyapa als Nandis Vater, der identisch ist mit dem Schöpfergott in Schildkrötengestalt, Prajapati. Als Mutter gilt Surabhi, „Ur-Kuh“ und Wunscherfüllerin. Nandi ist Dharmadevata – Herr des Dharma, Verkörperung des ewigen Gesetzes. Eine der vielen Geschichten erzählt mcm taschen sale, wie Nandi Dharmadevata eines Tages über die ewig kreisende Unendlichkeit erschrak. In seiner Verzweiflung und auf der Suche nach einem Ausweg gelangte er zu Shiva und warf sich diesem zu Füßen. Er flehte, er möge ihn als Reittier nehmen. In seiner Antwort weist Shiva auf die im Hinduismus angenommene zunehmende Schwäche des Dharma in den verschiedenen Zeitaltern hin: „Das tue ich gern, Herr des Dharma. Im goldenen Zeitalter wirst du ohne Beschwerden auf allen vier Beinen gehen. Im silbernen auf drei und im kupfernen Zeitalter auf zwei Beinen. Im dunklen eisernen Zeitalter wirst du schließlich mühsam auf einem Bein stehen müssen.“

Der Schutz des Rindes gehört zu den grundlegenden Kennzeichen des Hinduismus. Dyaus Pita (Vater Himmel) und Prithivi Mata (Mutter Erde), das älteste Götterpaar der Veden, sind versinnbildlicht durch Stier und Kuh. Die Kuh genießt als lebendiges Tier Verehrung, während der Stier in der hinduistischen Inkonographie als Begleittier mehrerer Gottheiten, wie etwa bei Yama, dem Herrn des Todes und der Rechtschaffenheit, eine große Rolle spielt. Im Kampf der Göttin Durga verkörpert der Stier das durch sie überwundene Übel. Auch die Bedeutung von Shivas Buckelstier scheint gegensätzlich, ist er einerseits der inbrünstige Verehrer Shivas und Verkörperung seiner schöpferischen Aspekte, verkörpert er andererseits wie Shiva Vergänglichkeit und Zerstörung.

Die Ikonographie stellt ihn oft als ruhendes Tier vor einem Shiva-Heiligtum dar, wobei die Darstellungen im Lauf der Zeit immer größer werden und vor allem in Südindien (Karnataka, Andhra Pradesh, Tamil Nadu) bedeutende Ausmaße erreichen. Während die kleineren Nandis oft von einer baldachinartigen und seitlich offenen Steinkonstruktion geschützt sind, liegen die größeren meist unter freiem Himmel. In eher seltenen Fällen werden sie auch innerhalb der Vorhalle (mandapa) eines Tempels platziert.

Im indischen Mittelalter beliebte Stelen-Darstellungen zeigen ihn, wie er die „Heilige Familie“

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, bestehend aus Shiva und dessen Gattin Parvati (manchmal auch mit Ganesha) auf seinem Rücken trägt.

In seiner äußerst selten abgebildeten anthropomorphen Gestalt tritt er als Nandikeshvara auf, ein Mann mit Stierkopf, drei Augen und vier Armen. Diese Form ähnelt der des Shiva, mit dem Reh in einer Hand und der Streitaxt in der anderen, jedoch nur Nandikeshvara faltet zwei seiner Hände zum Gebet. In völliger Hingabe (Bhakti) verehrt er seinen Herrn.

Nandi in der Vorhalle (mandapa) des Tempels von Banavasi, Karnataka (11. Jh.)

Nandi, Chola-Bronze, Tamil Nadu (11./12. Jh.)

Nandi Bulle vor dem Lepakshi-Tempel, Andhra Pradesh (15./16.Jh.)

Größte Nandi-Skulptur Indiens in Mahanandi, Andhra Pradesh
(18./19. Jh.)

reich geschmückter Nandi-Bulle

Nandi-Bullen vor dem Preah Ko-Tempel, Siem Reap, Kambodscha
(9. Jh.)

Olympische Sommerspiele 1988/Teilnehmer (Grenada)

Grenada nahm bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul zum zweiten Mal an Olympischen Sommerspielen teil. Die Olympiamannschaft bestand aus sechs Athleten.

Ägypten • Algerien • Angola • Äquatorialguinea • Benin • Botswana • Burkina Faso • Dschibuti • Elfenbeinküste • Gabun • Gambia • Ghana • Guinea • Kamerun • Kenia • Lesotho • Liberia • Libyen • Malawi • Mali • Marokko • Mauretanien • Mauritius • Mosambik • Niger • Nigeria • Ruanda • Sambia • Senegal&nbsp

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;• Sierra Leone • Simbabwe • Somalia • Sudan • Swasiland • Tansania • Togo • Tschad • Tunesien • Uganda • Volksrepublik Kongo • Zaire • Zentralafrikanische Republik

Amerikanische Jungferninseln • Antigua und Barbuda • Argentinien • Aruba • Bahamas • Barbados • Belize • Bermuda • Bolivien • Brasilien • Britische Jungferninseln • Cayman Islands • Chile • Costa Rica • Dominikanische Republik • Ecuador • El Salvador • Grenada • Guatemala • Guyana • Haiti • Honduras • Jamaika • Kanada • Kolumbien • Mexiko • Niederländische Antillen • Panama • Paraguay • Peru • Puerto Rico • St. Vincent und die Grenadinen • Suriname • Trinidad und Tobago • Uruguay • Venezuela • Vereinigte Staaten

Afghanistan • Bahrain • Bangladesch • Bhutan • Birma •, Brunei1 • China • Chinese Taipei • Guam • Hongkong • Indien • Indonesien • Irak • Iran • Japan • Jordanien • Katar • Kuwait • Laos • Libanon • Malaysia • Malediven • Mongolei • Nepal • Nordjemen • Oman • Pakistan • Philippinen • Saudi-Arabien • Singapur • Sri Lanka • Südjemen • Südkorea • Syrien • Thailand • Vereinigte Arabische Emirate • Vietnam

Andorra • Belgien • Bulgarien • Dänemark • BR Deutschland • DDR&nbsp

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;• Finnland • Frankreich • Griechenland • Irland • Island • Israel • Italien • Jugoslawien • Liechtenstein • Luxemburg • Malta • Monaco • Niederlande • Norwegen • Österreich • Polen • Portugal • Rumänien • San Marino • Schweden&nbsp

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;• Schweiz • Sowjetunion • Spanien • Tschechoslowakei • Türkei • Ungarn • Vereinigtes Königreich • Zypern

Amerikanisch-Samoa • Australien • Cookinseln • Fidschi • Neuseeland • Papua-Neuguinea • Samoa • Salomonen • Tonga • Vanuatu

1 = Brunei nahm zwar an der Eröffnungs- und Schlußfeier teil, es handelt sich allerdings hierbei um einen Offiziellen und nicht um einen Sportler.

1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012 • 2016

bisher keine Teilnahme

2010 • 2014

bisher keine Teilnahme

Shani Tarashaj

2 Stand: 25. Juni 2016

Shani Tarashaj (* 7. Februar 1995 in Hausen am Albis) ist ein schweizerisch-kosovo-albanischer Fussballspieler. Er steht beim FC Everton unter Vertrag, war jedoch bis Ende Saison 2015/16 an den Grasshopper Club Zürich ausgeliehen. Tarashaj ist sowohl als offensiver Mittelfeldspieler einsetzbar als auch als hängende Spitze. Seine Familie stammt aus Prizren im Kosovo.

Schon in der Jugend spielte Tarashaj beim Grasshopper Club Zürich; am letzten Spieltag der Saison 2012/13 stand er erstmals im Kader der A-Mannschaft. Sein Ligadebüt absolvierte er am 2. August 2014 beim 0:0 gegen den FC Sion, als er in der 73. Minute für Alexander Merkel eingewechselt wurde. Weitere sieben Monate vergingen, bis Tarashaj beim 2:2 im Auswärtsspiel gegen den FC Thun mit dem Ausgleichstreffer in der 92. Minute sein erstes Ligator erzielte. In den ersten elf Ligaspielen der Saison 2015/16 erzielte er sieben Tore. Im Januar 2016 unterschrieb Tarashaj einen Vertrag bis Sommer 2020 beim FC Everton. Er ist bis Sommer 2016 an den Grasshopper Club Zürich ausgeliehen.

Tarashaj durchlief von der U-15 aufwärts sämtliche Schweizer Jugendnationalmannschaften. Er ist Mitglied der Schweizer U-21-Nationalmannschaft.

Er wäre auch für die albanische A-Nationalmannschaft spielberechtigt gewesen.

Sein erstes Spiel für die Schweizer A-Nationalmannschaft absolvierte er am 25. März 2016 im Testspiel gegen Irland.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das Aufgebot der Schweiz aufgenommen. Er hatte einen einzigen Kurzeinsatz, als er im zweiten Gruppenspiel gegen Rumänien in der Schlussminute eingewechselt wurde. Somit kann er für die albanische Nationalmannschaft nicht mehr aufgeboten werden. Die Schweiz schied im Achtelfinale gegen Polen im Penaltyschiessen aus.

Leighton Baines | Ross Barkley | Gareth Barry | Muhamed Bešić | Yannick Bolasie | Tyias Browning | Tom Cleverley | Séamus Coleman&nbsp

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;| Tom Davies | Gerard Deulofeu | Kieran Dowell | Ramiro Funes Mori | Brendan Galloway | Darron Gibson | Conor Grant | Idrissa Gueye | Mason Holgate | David Henen | Connor Hunt | Phil Jagielka | Gethin Jones | Arouna Koné | Ryan Ledson | Aaron Lennon | Romelu Lukaku | Conor McAleny | James McCarthy | Aiden McGeady | Kevin Mirallas | Oumar Niasse | Bryan Oviedo | Matthew Pennington | Joel Robles | Leandro Rodríguez | Maarten Stekelenburg&nbsp

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;| Shani Tarashaj | Liam Walsh | Ashley Williams

Trainer: Ronald Koeman

Jon Jost

Jon Jost (* 16. Mai 1943 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Cutter. Er arbeitet als Independent-Filmemacher.

Jon Jost wuchs in den US-Bundesstaaten Georgia, Kansas und Virginia sowie in Japan, Italien und Deutschland auf. 1963 verließ er das College und begann 16-mm-Filme zu drehen. Der Autodidakt Jost machte 20 Kurz- und 14 Langfilme. Alle diese Filme fertigte er in Personalunion als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Cutter an. Viele seiner Werke produzierte er auch selber. Seit 1996 arbeitet er hauptsächlich in der Digital Video Technik.

1965 wurde Jost für 2 Jahre und 3 Monate inhaftiert, weil er sich weigerte mit dem Selective Service System zusammenzuarbeiten. Nach seiner Freilassung war er politisch tätig. Er baute die Chicagoer Abteilung von Newsreel auf, einer linken Produktions- und Vertriebsgesellschaft. Zudem war er 1970 Vorstandsmitglied der Canyon Coop.

1974 drehte Jost seinen ersten Langfilm. Seine Themengebiete waren breit gestreut: von Essays bis hin zu Fiktion und Avant-Garde; die Werke wurden oft in Museen und auf Filmfestivals vorgeführt. Eine komplette Retrospektive von Jon Josts Arbeit wurde 1991 vom Museum of Modern Art in New York City gezeigt. Diese Ausstellung machte in den USA eine Tournee und wurde in Washington, D.C., Boston Los Angeles, San Francisco gezeigt. In Europa war die Ausstellung besonders in Italien zu sehen.

Josts Filme wurden von Kino- und Fernsehgesellschaften in Großbritannien, Deutschland, Italien, Portugal, Ungarn, Russland und Japan gekauft.

Kopien der Werke befinden sich im Museum of Modern Art, im British Film Institute, im Arsenal – Institut für Film und Videokunst, im Royal Film Archive in Belgien

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, in der Cinemateca in Portugal, im Bologna Archive., im Instituto Luce in Rom, in der Filmoteca in Madrid, beim Yamaguta Festival in Japan sowie bei der National Film Library of Australia. Jost kam in den Genuss zahlreicher Mitgliedschaften, darunter auch zweier vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und zweier der NEA Media Production Grant.

1997 wurde Jost eingeladen, für die Documenta X in Kassel einen Langfilm nach eigenen Vorstellungen zur Unterstützung der Ausstellung und des Sponsors Sony zu fertigen. Die Veranstalter der Documenta konnten ihre Versprechungen nicht halten, so dass Jost noch vor Ende der Filmarbeiten seine Mitarbeit einstellte.

Heute ist Jost Professor an der Graduate School of Communication and Arts an der Yonsei Universität von Seoul.

Auf vielen Filmfestivals für Independent-Filme wurden Josts Werke ausgezeichnet. So wurde er zweimal bei den Filmfestspielen Berlin geehrt: 1991 mit dem Caligan Film Award für All the Vermeers in New York und 1993 mit dem Preis der Ökumenischen Jury für The Bed You Sleep in.

Weitere Preise: Bronze Rosa Camuna beim Filmmeeting in Bologna 1988; FIPRESCI-Preis beim Internationalen Dokumentarfilmfestival von Yamagata 1997; Großer Preis des Internationalen Festival des Neuen Films in Split 2005. Beim Cinequest Filmfestival in San José wurde Jost mit dem Maverick Tribute Award geehrt.

Cormery

Cormery ist eine französische Gemeinde mit 1733 Einwohnern (Stand 1.&nbsp

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;Januar 2013) im Département Indre-et-Loire in der Region Centre-Val de Loire. Sie gehört zum Arrondissement Tours und zum Kanton Chambray-lès-Tours.

Ambillou | Amboise | Artannes-sur-Indre | Athée-sur-Cher | Autrèche | Auzouer-en-Touraine | Azay-sur-Cher | Ballan-Miré | Beaumont-la-Ronce | Berthenay | Bléré | Braye-sur-Maulne | Brèches | Bueil-en-Touraine | Cangey | Cerelles | Chambray-lès-Tours | Chanceaux-sur-Choisille | Channay-sur-Lathan | Chançay | Charentilly | Chargé | Chemillé-sur-Dême | Chenonceaux | Chisseaux | Château-Renault | Château-la-Vallière | Cigogné | Civray-de-Touraine | Cormery | Couesmes | Courcelles-de-Touraine | Courçay | Crotelles | Céré-la-Ronde | Dame-Marie-les-Bois | Dierre | Druye | Épeigné-les-Bois | Épeigné-sur-Dême | Esvres | Fondettes | Francueil | Hommes | Joué-lès-Tours | La Croix-en-Touraine | La Ferrière | La Membrolle-sur-Choisille&nbsp

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;| La Riche | La Ville-aux-Dames | Larçay | Le Boulay | Les Hermites | Limeray | Louestault | Lublé | Lussault-sur-Loire | Luynes | Luzillé | Marcilly-sur-Maulne | Marray | Mettray | Monnaie | Montbazon | Monthodon | Montlouis-sur-Loire | Montreuil-en-Touraine | Monts | Morand | Mosnes&nbsp

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;| Nazelles-Négron | Neuillé-Pont-Pierre | Neuillé-le-Lierre | Neuville-sur-Brenne | Neuvy-le-Roi | Noizay | Notre-Dame-d’Oé | Nouzilly | Parçay-Meslay | Pernay | Pocé-sur-Cisse | Pont-de-Ruan | Reugny | Rillé | Rochecorbon | Rouziers-de-Touraine | Saint-Antoine-du-Rocher | Saint-Aubin-le-Dépeint | Saint-Avertin | Saint-Branchs | Saint-Christophe-sur-le-Nais | Saint-Cyr-sur-Loire | Saint-Genouph | Saint-Laurent-de-Lin | Saint-Laurent-en-Gâtines | Saint-Martin-le-Beau | Saint-Nicolas-des-Motets | Saint-Ouen-les-Vignes | Saint-Paterne-Racan | Saint-Pierre-des-Corps | Saint-Roch | Saint-Règle | Saint-Étienne-de-Chigny | Saunay | Savigné-sur-Lathan | Savonnières | Semblançay | Sonzay | Sorigny | Souvigny-de-Touraine | Souvigné | Sublaines | Tours | Truyes | Veigné | Vernou-sur-Brenne | Villandry | Villebourg | Villedômer | Villeperdue | Villiers-au-Bouin | Vouvray | Véretz

Kathakali

Kathakali (malayalam: കഥകളി; katha steht für Geschichte, kali für Darbietung oder Schauspiel) ist eine expressive Form des indischen Tanzes oder Tanzdramas, die vor allem im südindischen Bundesstaat Kerala gepflegt wird.

Kathakali wird als eine der ältesten Tanzformen angesehen. Es ist eine spektakuläre Mischung aus Drama, Tanz, Musik und Ritual. Charaktere mit lebendig bemalten Gesichtern und aufwendigen Kostümen erzählen Geschichten aus den Hindu-Epen Mahabharata und Ramayana.

Kathakali ist eine harmonische Kombination aus fünf Teilbereichen der Kunst:

Weder Darstellung noch Inhalte von Kathakali-Aufführungen sind sonderlich naturalistisch; so werden fast ausschließlich Dämonen oder Götter aus der hinduistischen Mythologie dargestellt, und Mimik sowie Gestik sind künstlich überhöht und auf eine gewisse Anzahl von Ausdrucksformen (z.B. mutig, wütend, liebreizend, eifersüchtig) beschränkt. Typisch für Kathakali ist, dass alle Rollen

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, auch die weiblichen, von männlichen Darstellern gespielt werden.

Die Darsteller spielen und tanzen pantomimisch, von gelegentlichen Schreien oder Rufen abgesehen, während die Handlung von einem oder zwei Musikern, die sich im Hintergrund halten, gesungen wird. Mimik, Gestik und Choreografie erfordern ein hohes Maß an Disziplin. Die Ausbildung von Kathakali-Tänzern beginnt typischerweise schon im Kindesalter, und dauert bis zu 10 Jahre.

Begleitet wird die Aufführung immer von zwei oder mehr Musikern, die passend zum Tanz Trommeln schlagen, üblicherweise die senkrecht gespielte Zylindertrommel chenda, die horizontale Fasstrommel madhalam und die sanduhrförmige idakka.

Obwohl Kathakali Einflüsse des klassischen Sanskrit-Theaters, von religiösen Ritualtheatern wie Teyyam, Mutiyettu und Ayyappan tiyatta sowie von Kutiyattam aufweist, bildete es sich erst im 17. Jahrhundert als eigenständige Theaterform heraus.

Eine große Bedeutung kommt den Masken der Darsteller zu: Durch die Wahl von Farbe und Muster wird der darzustellende Charakter festgelegt. Das Schminken und Kostümieren der Darsteller nimmt oft mehrere Stunden in Anspruch. Haupt-Charaktere im Kathakali sind:

Kathakali ist, obwohl es streng traditionell betrieben wird, eine lebendige Kunstform, und erfreut sich in Kerala großer Beliebtheit. In größeren keralischen Städten wie Kochi gibt es zahlreiche Kathakali-Schulen. Aufführungen, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, werden täglich angeboten. Typische Aufführungen finden im Rahmen von Tempelfesten statt, beginnen erst abends, und gehen oft bis in den frühen Morgen. Höhepunkt ist es dann, im Morgengrauen die Tötung des bösen Charakters oder eines Dämonen mitzuerleben.

Touristische Inszenierungen sind meist deutlich kürzer und enthalten eine Erläuterung der dargestellten Szenen.

Aeugstertal

Chloster Aeugstertal

Aeugstertal ist ein Weiler der politischen Gemeinde Aeugst am Albis im Bezirk Affoltern im Kanton Zürich in der Schweiz. Im Aeugstertal liegt auch das Heim Götschihof und eine Garage und Werkstatt für Postautos.

Er liegt zwischen dem Aeugsterberg und dem Albis

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. Von Hausen am Albis führt eine Strasse am Türlersee vorbei und der Reppisch entlang nach Aeugstertal und weiter über Stallikon nach Birmensdorf. Von Aeugst am Albis führt eine Strasse über den Weiler Müliberg nach Aeugstertal.

Das im 16. Jahrhundert abgegangene Borsikon, das beim heutigen Aeugstertal lag, wird im Jahre 883 als Porsinchova erwähnt. Im Haus Chloster im Aeugstertal befand sich das vor 1500 aufgehobene Beginenklösterchen. Das ehemalige Kloster und die Gebäude der stillgelegten Seidenweberei sind als Wohn- und Gewerberäume umgenutzt.

Im Bergwerk Riedhof wurde vor allem im Zweiten Weltkrieg Kohle abgebaut.

Von Hausen am Albis, von Affoltern am Albis über Aeugst am Albis und von Stallikon/Zürich Wiedikon fahren Buse nach Aeugstertal. Mit dem Auto sind Gemeinde wie Affoltern am Albis, Hausen am Albis und Aeugst am Albis in weniger als zehn Minuten erreichbar.

Roland Berger Strategy Consultants

Die Roland Berger GmbH ist eine global tätige Unternehmens- und Strategieberatung.

Das Unternehmen wurde 1967 in München von Roland Berger gegründet. Die internationale Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im Eigentum von rund 250 Partnern, hat 2.700 Mitarbeiter und unterhält 51 Büros in 36 Ländern. Damit ist Roland Berger Strategy Consultants die größte Strategieberatung europäischen Ursprungs und die fünftgrößte weltweit. In Deutschland besetzt sie im Hinblick auf Marktanteile den zweiten Platz nach McKinsey.

Das Unternehmen berät Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen. Das Beratungsangebot umfasst Fragen der Unternehmensführung, der strategischen Ausrichtung über die Einführung neuer Geschäftsmodelle und -prozesse sowie Organisationsstrukturen bis zur Informations- und Technologiestrategie.

Organisatorisch ist das Unternehmen mit seinen Beratern in globalen „Kompetenzzentren“ organisiert. Die Industrie-Kompetenzzentren decken die großen Branchen ab, funktionale Kompetenzzentren bearbeiten übergreifende methodische Fragestellungen.

1967 machte Roland Berger sich selbstständig als Unternehmensberater. 1969 wurde das erste ausländische Büro des Unternehmens in Mailand eröffnet. 1976 folgte die Gründung eines Büros in São Paulo, 1991 wurde ein Büro in Tokio gegründet und 1995 eröffnete Roland Berger Strategy Consultants das erste Büro in China. Seit 1998 ist das Unternehmen auch mit zunächst zwei, heute fünf Büros in den USA vertreten. 2003 wählten die Partner der Gesellschaft den Mathematiker und Betriebswirt Burkhard Schwenker als Nachfolger von Roland Berger. Berger selbst wurde 2003 zum Aufsichtsratschef des Unternehmens. Auf den Posten des Geschäftsführers wechselte im Juli 2010 Martin C. Wittig, Mit der Gründung eines Büros in Bahrain im Jahr 2006 ist das Unternehmen auch mit einem eigenen Büro in der Golfregion aktiv. 2007 wurde die Präsenz in den USA mit der Eröffnung eines Büros in Chicago erweitert. Außerdem wurden 2008 neue Büros in Istanbul, Casablanca und Taipeh eröffnet. Zwischen 2009 und 2012 wurden weltweit weitere 13 neue Büros eröffnet. Im Juni 2010 gab Roland Berger bekannt, den Posten als Aufsichtsratvorsitzender 2010 und damit vor Ende seiner Amtsperiode (2013) abzugeben.

In Deutschland ist das Unternehmen an den Standorten Berlin, Düsseldorf mcm taschen sale, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart vertreten.

Im November 2010 wurde bekannt, dass das US-amerikanische Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen Deloitte Roland Berger Strategy Consultants übernehmen wollte, die Partner von Roland Berger lehnten das Angebot jedoch ab. Die dadurch ursprünglich geplante internationale Expansion finanziert das Unternehmen nun mit Investitionen aus den eigenen Reihen. Im November 2012 gab das Unternehmen bekannt, dass 17 neue Partner ernannt wurden.

Im ersten Halbjahr 2011 forderten europäische Kommissare und Politiker den Aufbau einer europäischen Ratingagentur, welche das Meinungsoligopol der US-amerikanischen Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s sowie Fitch Ratings auflösen solle. Unter anderem befürworteten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Gründung einer europäischen Ratingagentur.

Das Unternehmen erarbeitete in diesem Zusammenhang das Modell einer europäischen Ratingagentur und legte es im Juli 2011 der EU-Kommission, den Bankaufsichten und den Regierungen der EU-Länder vor. Das größte Unterscheidungsmerkmal der geplanten europäischen Ratingagentur zu den US-amerikanischen Pendants war dabei die Organisationsform. Demnach sollte es sich bei der europäischen Variante um eine staatlich unabhängige Stiftung handeln.

Roland Berger Strategy Consultants prognostizierte 300 Millionen Euro für den Aufbau der Agentur, die von einem 25 Mitglieder zählenden Konsortium von Investoren geleistet werden sollten. Der Start der Ratingagentur war zunächst für Mitte 2012 mit der Entwicklung von Länderratings geplant. In den folgenden Jahren sollten zusätzlich Banken- und Unternehmensratings entwickelt werden.

Im Gegensatz zu Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch sollte die europäische Agentur nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sein. Es war vorgesehen, alle Daten, die für ein Rating relevant sind, im Internet bereitzustellen und damit die bislang z. T. undurchsichtigen Ratingprozesse transparent zu machen mcm taschen sale. Ein wirtschaftlicher Beirat sollte die Arbeit der neuen Ratingagentur überwachen.

Im Januar 2012 gab das Unternehmen Roland Berger bekannt, dass die europäische Ratingagentur möglicherweise ab Anfang 2013 die ersten eigenen Ratings erstellen werde. Die Ratingagentur sollte als nicht gewinnorientierte

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, private Stiftung mit Sitz in den Niederlanden bis Ende des ersten Quartals 2012 gegründet werden.

Nachdem im Frühjahr die Gründung der europäischen Ratingagentur zu scheitern drohte, gab Roland Berger Strategy Consultants im April bekannt, dass die Gründung der Agentur kurz bevorstehe und genügend Investoren gefunden seien. Gründungs-Chef der europäischen Ratingagentur werde Markus Krall, der sein Amt als Senior Partner bei Roland Berger niederlegen werde. Am 29. April 2013 wurde bekannt, dass der Plan gescheitert sei.

Das Unternehmen engagiert sich sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene in zahlreichen Initiativen und pro bono-Projekten. Seit 2013 fokussiert die Beratung dabei vor allem auf die Bildungsförderung in Zusammenarbeit mit der 2008 von Berger privat finanzierten Roland Berger Stiftung. So findet jährlich der europaweite Wettbewerb Best of European Business zur Auszeichnung besonders wettbewerbsfähiger und innovativer europäischer Unternehmen statt. Im Rahmen der Counterparts Initiative fördert Roland Berger Strategy Consultants Bildungs- und Kulturprojekte im mittel- und osteuropäischen Raum. Auf globaler Ebene kooperiert die Unternehmensberatung unter anderen mit den Young Global Leaders des World Economic Forum.
Im Februar und März 2011 führte Roland Berger Strategy Consultants zusammen mit Initiatoren und Partnern wie BILD, der Bertelsmann Stiftung, GMX, Infratest und der Revolvermänner GmbH die bis dato größte Online-Umfrage zum Thema Bildung, Zukunft durch Bildung – Deutschland will’s wissen durch. Rund 500.000 Teilnehmer nahmen an der Umfrage teil, dessen Ergebnisse an Bildungsministerin Annette Schavan übergeben wurden. Im Juli 2011 stellte das Unternehmen das Projekt 2012 vor. Ziel ist es, die unmittelbaren und die mittelbaren Folgen der weltweit insgesamt 24 politischen Wahlen, unter anderem in den USA, China, Russland und Frankreich, zu beobachten und zu analysieren.
Roland Berger Strategy Consultants unterstützt die Initiative Potenzial Deutschland. In Zusammenarbeit mit Unternehmen wie DEKRA und Lanxess wurde eine Karriereplattform für angehende Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker geschaffen.

In der Ausgabe 25/2013 berichtete Der Spiegel, Roland Berger Strategy Consultants habe im Jahr 2005 die Wohltätigkeitsorganisation Asma-al Assads, Gattin von Baschar al-Assad, beraten und gemanagt. Organisationen wie Firdos und Trust beschäftigten sich unter anderem mit Projekten für die syrische Landbevölkerung. Demnach konnten angeblich Anträge von Bürgern, die eigene Nichtregierungsorganisationen gründen wollten, mit dem Argument abgelehnt werden, es gebe ja schon entsprechende Nichtregierungsorganisationen. Unter den weiteren Aktivitäten in der Region verzeichnet Der Spiegel auch die Verleihung der Roland Berger Stiftung des „Preises für Menschenwürde“ im Jahr 2011 für den syrischen Journalisten und Bürgerrechtler Mazen Darwish, der seit Februar 2012 inhaftiert ist.

Koordinaten:

Perdikkas (Diadoche)

Perdikkas (griechisch Περδίκκας; † 320 v. Chr., in der Forschung wurde sein Tod jedoch lange Zeit in das Jahr 321 v. Chr. datiert) war ein General Alexanders des Großen. Nach dem Tode Alexanders wurde er Regent des Reichs. Alexander, der ihn sehr schätzte, soll ihm auf dem Totenbett seinen Siegelring übergeben haben.

Perdikkas war ein Sohn des Orontes aus dem Königshaus der makedonischen Provinz Orestis. Seine militärische Karriere begann er bereits unter König Philipp II., dem er als Leibwächter (somatophylax) diente. Bei der Ermordung des Königs 336 v. Chr. war er einer der drei Leibwächter, die den Attentäter Pausanias eigenhändig töteten. Alexander der Große, der nun neuer makedonischer König wurde, ernannte Perdikkas sofort zum Befehlshaber einer Taxis der Pezhetairoi. Er kommandierte dabei Soldaten aus der Orestis und Lynkestis, für welche Aufgabe er schon aufgrund seiner Geburt besonders geeignet war. Als Feldherr wird er erstmals 335 v. Chr. im Kampf gegen die Triballer genannt. Im selben Jahr zeichnete er sich bei der Eroberung Thebens aus, bei der er schwer verwundet wurde.

Auf dem Asienfeldzug Alexanders nahm Perdikkas als Befehlshaber einer Phalanx an allen großen Schlachten teil, so zuerst am Granikos. Bei der Schlacht von Issos kämpfte er 333 v. Chr. als Kommandant seiner Taxis auf dem rechten Flügel und wurde 331 v. Chr. während der Schlacht von Gaugamela, bei der er mit seinen Truppen in der Mitte der Phalanx stand, erneut verwundet. Im Januar 330 v. Chr. erscheint er bei der Einnahme des strategisch bedeutenden Gebirgspasses der „persischen Tore“ weiterhin als Regimentskommandant. Im weiteren Verlauf des Feldzuges wurde er 330 v. Chr. zu einem Leibwächter Alexanders und zum Kommandanten einer Kavallerieschwadron ernannt.

Als der Makedonenkönig im Frühjahr 328 v. Chr. endgültig den Widerstand in Sogdien brechen wollte, war Perdikkas der Anführer einer der fünf selbständig operierenden Heeresgruppen, die damals in Sogdien einfielen und sich in Marakanda wieder vereinigten. Perdikkas nahm sodann am Indienfeldzug Alexanders teil. Er kommandierte zunächst 327 v. Chr. zusammen mit Hephaistion jene Truppen, die unter dem Geleit des Fürsten Taxiles den Fluss Kophen abwärts und durch die Landschaft Peukelaotis marschierten, die dabei durchzogenen Gebiete unterwarfen (etwa nach längerer Belagerung die Stadt des Fürsten Astes erstürmten) und dort auf den Indus stießen, wo er den Kophen aufnahm. Sie begannen mit der Errichtung einer Schiffsbrücke über den Indus, die beim Eintreffen Alexanders, der inzwischen nördlich des Kophen gegen kriegerische Gebirgsstämme gekämpft hatte, fertiggestellt war. Während der Schlacht am Hydaspes (Juni 326 v. Chr.) befehligte Perdikkas mit Hephaistion die Kavallerieattacke gegen den linken Flügel des indischen Königs Poros. Er war auch als Kommandant eines Truppenkontingents am Angriff auf den Zentralort der Maller beteiligt. Während dieses Sturms wurde Alexander durch einen Pfeilschuss schwer verletzt, und laut Arrian schrieben einige Quellen Perdikkas die Entfernung des Pfeils aus der Brust des Königs zu, andere hingegen dem Arzt Kritodemos von Kos. Nach der Genesung und Abreise des Königs fiel Perdikkas die Aufgabe zu, die noch im Gebiet der Maller stationierten Truppen Alexander nachzuführen. Dabei besiegte er einen kriegerischen Nachbarstamm der Maller, die Abastanen, und vereinigte danach seine Soldaten mit jenen Alexanders, der am Zusammenfluss des Akesines und Indus lagerte.

Während der folgenden Kämpfe in Indien und des Rückzugs nach Westen taucht Perdikkas nicht in den Quellen auf. Erwähnt wird er erst wieder anlässlich der Massenhochzeit in Susa 324 v. Chr., auf der er die Tochter des Atropates, des Satrapen von Medien, heiratete. Als wenig später Hephaistion, der enge Vertraute Alexanders, unerwartet starb, wurde Perdikkas dessen Nachfolger als Anführer der Hetairenreiterei und rückte nun zu einem der höchstrangigen Getreuen des Königs auf. Der Titel Chiliarch, den Hephaistion geführt hatte, wurde jedoch nicht mehr vergeben. Im Mai 323 v. Chr. gehörte Perdikkas zu jenen Freunden Alexanders, die mit dem König in Babylon am Trinkgelage des Medios von Larissa teilnahmen. Bald danach erkrankte Alexander tödlich und Perdikkas blieb an dessen Sterbelager.

Der Legende nach soll Alexander auf seinem Sterbebett in Babylon seinen Siegelring an Perdikkas weitergereicht haben, mit dem Wunsch, dass „der Stärkste“ die Herrschaft über sein Reich übernehme. Manche Quellen führen dies als Legitimierung des Nachfolgeanspruchs an.

Unter den Generälen der Adelsreiterei setzte sich auch Perdikkas für das ungeborene Kind Alexanders, wenn es ein Junge sei, als neuen König ein. Dies hatte aber eine Empörung der in der Entscheidung außen vor gelassenen Infanteristen zur Reaktion, die eigenmächtig den geistesschwachen Halbbruder Alexanders, Philipp III. Arrhidaios, zum König ausriefen, sich der Königsinsignien bemächtigten und die Kontrolle in Babylon übernahmen. Bevor es zu einem regelrechten Bürgerkrieg zwischen den Truppenteilen kam, konnte durch die Vermittlung des Eumenes von Kardia ein Kompromiss erreicht werden, bei dem sowohl Philipp III. Arrhidaios als auch der später geborene Alexander IV. Aigos als Könige anerkannt wurden. Perdikkas solle im Amt des Chiliarchen verbleiben und Befehlshaber der Edelschar werden. Der Wortführer der Infanterie, Meleagros, wurde zu deren Oberbefehlshaber ernannt. Weiterhin wurde Antipater als Stratege in Europa bestätigt und Krateros zum Prostates des Königtums ernannt. Mit der Überführung des Leichnams Alexanders wurde der Feldherr Arrhidaios betraut.

Diese Regelung führte auf eine geteilte Regentschaft zwischen Perdikkas und Meleagros hinaus, was Perdikkas aber verhinderte. Zur Beilegung ihres Konflikts wurde vor den Mauern Babylons ein Versöhnungsritual abgehalten, bei dem die Infanterie und die Kavallerie durch die zwei Hälften eines durchtrennten Hundeleibes marschierten. Anschließend ließ Perdikkas die überraschte Infanterie mit seinen Elefanten umzingeln und forderte die Auslieferung der verantwortlichen Rädelsführer der Revolte. 300 von ihnen ließ er von den Elefanten niedertrampeln. Meleagros, den er des Mordversuches an ihm beschuldigte, floh in einen Tempel, wo er getötet wurde.

Bei der darauffolgenden Neuordnung des Staates (Babylonische Reichsordnung) bestimmten die Generäle Perdikkas zum neuen Oberbefehlshaber des gesamten Heeres und alleinigen Regenten des Reiches. Als sein Chiliarch wurde ihm Seleukos und als Anführer der Edelschar Kassander zur Seite gestellt. In seinem neuen Amt führte Perdikkas sogleich eine Neuverteilung der Satrapien durch, wobei ihm wohl auch daran gelegen war, mächtige Generäle, die mit ihm hätten konkurrieren könnten, vom Reichsheer und damit vom Machtzentrum fernzuhalten. Seine wichtigsten Entscheidungen waren: Ägypten an Ptolemaios, Karien an Asandros, das hellespontische Phrygien an Leonnatos, Medien an Peithon, Thrakien an Lysimachos und Kappadokien, das aber noch zu erobern war, an Eumenes. Antipater und vor allem Antigonos Monophthalmos sollten ihre bereits von Alexander zugewiesenen Provinzen weiterführen. Krateros verblieb in seinem Amt als Prostates des Königtums, was aber faktisch von Perdikkas ausgeübt wurde, da sich die Könige bei ihm befanden. Weiterhin ließ Perdikkas die Pläne Alexanders zur Eroberung des Westens fallen und billigte die Ermordung von Stateira und Drypetis durch Roxanne. An Eumenes, Leonnatos und Antigonos erging der Befehl zur Eroberung von Kappadokien.

Perdikkas’ Autorität als Regent wurde schon früh in Frage gestellt. Noch im Jahr 323 v. Chr. entschied sich Leonnatos, nicht nach Kappadokien zu ziehen, sondern nach Makedonien zu marschieren, um dort Alexanders Schwester Kleopatra zu heiraten. Auch Antigonos Monophthalmos widersetzte sich den ihm gegebenen Anordnungen. Eumenes kehrte nach Babylon zurück, um diese Vorgänge an Perdikkas zu melden. Zusammen zogen sie im Frühjahr 322 v. Chr. mit ganzer Heeresmacht Richtung Kleinasien. An Antigonos sandte Perdikkas die Aufforderung, in seinem Feldlager zur erscheinen, um sich wegen der Befehlsverweigerung vor einem Gericht zu verantworten. Zusätzlich sah Perdikkas seinen Einfluss auf die königliche Familie gefährdet, als die Prinzessin Kynane in Asien erschien, um ihre Tochter mit König Philipp III. Arrhidaios zu verheiraten. Er ließ sie ermorden, doch sein empörtes Heer erzwang dennoch die Hochzeit.

In Kleinasien angekommen, übernahm Eumenes die Eroberung Kappadokiens, während Perdikkas die revoltierenden Pisidier unterwarf, deren Städte Isauria und Laranda er dabei zerstörte. Um seine Position zu stärken, versuchte Perdikkas mit dem Strategen von Europa und Regenten von Makedonien, Antipater, in ein besseres Einvernehmen zu gelangen, indem er erfolgreich um eine Ehe mit dessen Tochter Nikaia bat. Dabei ging es ihm vermutlich auch um eine Isolierung des Antigonos Monophthalmos, der als Freund Antipaters galt. Dies rief aber die Königinwitwe Olympias auf den Plan, die eine Feindin Antipaters war. Sie ließ Perdikkas das Angebot zu einer Ehe mit ihrer Tochter Kleopatra unterbreiten. In Anbetracht der geistigen Unmündigkeit Philipps III. Arrhidaios und der geringen Akzeptanz des Kindkönigs Alexander IV. Aigos (er war Sohn einer Asiatin) bedeutete diese Verbindung für Perdikkas eine Möglichkeit für die Übernahme des Königthrons. Antigonos Monophthalmos erfuhr jedoch von diesem geheimen Plan und floh zu Antipater.

Das Zusammengehen von Antigonos mit Antipater und Krateros leitete faktisch einen bewaffneten Konflikt mit ihnen ein. Nun verstieß Perdikkas auch Nikaia, um die Ehe mit Kleopatra zu schließen. Seinen Gegnern schloss sich auch Ptolemaios an, der im Frühjahr 321 v. Chr. den Leichenzug Alexanders nach Ägypten umgeleitet hatte. Da Perdikkas aber den Transport des Leichnams nach Makedonien angeordnet hatte, stellte dies eine erneute Infragestellung seiner Autorität dar. Er erklärte seine Gegner zu Reichsfeinden und übertrug die Satrapie Phrygien am Hellespont an Eumenes, Lykien und Phrygien an Asandros und Kilikien an Philoxenos. Seinen treuesten Freund Eumenes ernannte er zudem zum Strategen Kleinasiens und übertrug ihm so den Kampf gegen Antipater und Krateros. Um diese zusätzlich zu binden, nahm Perdikkas mit mehreren griechischen Städten Kontakt auf und versprach ihnen die Freiheit, wenn sie sich gegen Antipater erheben würden (diese Politik wurde später von Polyperchon und Antigonos Monophthalmos aufgegriffen).

Perdikkas selbst wandte sich mit dem Reichsheer gegen Ptolemaios und zog im Frühjahr 320 v. Chr. über Damaskus nach Ägypten. Dabei hielt er ein Gericht über Ptolemaios, dem er vorwarf, widerrechtlich Hand an die Leiche Alexanders gelegt und die Griechen von Kyrene ihrer Freiheit beraubt zu haben. Der Historiker Arrian berichtete, dass Ptolemaios persönlich im Feldlager erschien, um sich zu verteidigen. Obwohl die Heeresversammlung Ptolemaios von aller Schuld freisprach, bestand Perdikkas auf die Durchführung des Feldzuges gegen ihn, womit er sich den Unwillen seiner Untergebenen zuzog.

Bei Pelusium, das Ptolemaios gut befestigt hatte, schlugen mehrere Versuche, den Nil zu überqueren, fehl. Unter anderem ordnete Perdikkas die Ausräumung eines längst versandeten Kanals an, um das Wasser aus dem Nil abzuführen. Dabei verlor er mehrere Männer

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, als das Wasser noch während der Arbeiten unkontrolliert in den Kanal einbrach. Weiterhin scheiterten die Übergänge an dem heftigen Widerstand von Ptolemaios, der Perdikkas’ Krieger immer wieder zurückschlagen konnte. Als sich zu den militärischen Rückschlägen auch noch eine Nahrungsknappheit bemerkbar machte, schlug die Stimmung um. In einer Nacht wurde Perdikkas von den Offizieren Peithon, Antigenes und Seleukos getötet.

Der Historiker Hieronymos von Kardia berichtete, dass kurz nach dem Mord die Nachricht von Eumenes’ Sieg gegen Krateros das Feldlager erreichte. Wäre sie zwei Tage eher eingetroffen, hätten die Mörder von einer Empörung gegen Perdikkas Abstand genommen. Sein Ende bedeutete einen ersten schweren Schlag gegen die Einheit des Alexanderreichs, da sich opponierende Kräfte gegen den offiziellen Repräsentanten des Einheitsstaates durchsetzen konnten. Über seine Anhänger im Heer wurden durch Schnellgerichte Todesurteile gesprochen und durchgeführt, unter den Opfern befand sich auch seine Schwester Atalante. Die Gefolgsleute, die sich außerhalb des Zugriffs seiner Gegner befanden, darunter sein Bruder Alketas, sein Schwager Attalos und vor allem Eumenes, wurden von den Siegern geächtet.

Damit kommt Perdikkas eine wichtige, wenn auch im Vergleich zu anderen Diadochen recht kurze Rolle in den Entwicklungen nach dem Tode Alexanders und der Neuordnung des großen Reiches zu, das dieser aufgebaut hatte.

Perdikkas ist eine der Hauptfiguren im historischen Roman Funeral Games der Schriftstellerin Mary Renault.