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August Mandorfer

August Mandorfer (* 1. September 1933 in Kremsmünster) ist ein österreichischer Musikpädagoge und rechtskräftig verurteilter Straftäter. Er war unter dem Ordensnamen Pater Alfons ein Benediktiner im Stift Kremsmünster sowie dessen ehemaliger Regens Chori, Vorstand des Musikarchivs, Konviktsdirektor und Gymnasiallehrer am Stiftsgymnasium Kremsmünster.

August Mandorfer wurde bereits 1996 wegen sexueller Übergriffe aus dem Konvikt abgezogen, jedoch wurden die Hintergründe erst 2010 öffentlich bekannt. Am 27. April 2012 wurde Mandorfer nach einem kirchenrechtlichen Verfahren von Papst Benedikt XVI. in den Laienstand zurückversetzt und am 3. Juli 2013 vom Landesgericht Steyr wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Einer alteingesessenen Kremsmünsterer Familie entstammend, besuchte August Mandorfer von 1945 bis 1953 das Stiftsgymnasium als externer Schüler. Am 17. August 1953 wurde er eingekleidet und begann ein Jahr später (am 18. August) im Stift für drei Jahre das Noviziat und nahm den Ordensnamen Alfons an; die ewige Profess legte er am 18. August 1957 ab.

Bereits in Kremsmünster hörte er Philosophie, von 1955 bis 1959 studierte er am Päpstlichen Athenaeum Sant’Anselmo in Rom Theologie. Seine Priesterweihe in Salzburg erfolgte am 13. Juli bzw. 3. August 1958. Von 1959 bis 1962 schloss sich ein Studium der Schulmusik am Konservatorium Mozarteum in Salzburg an, 1962 wurde er auch als Theologe promoviert.

Von diesem Zeitpunkt an wirkte er kontinuierlich in Kremsmünster in einer ganzen Reihe von Funktionen: Seit 1962 unterrichtete er am Stiftsgymnasium als Professor für Religion und Musik, anfänglich bis 1966 auch für Latein. In den Jahren 1962 bis 1970 war er als Präfekt im Konvikt des Stifts tätig, dem er darauf folgend bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1996 auch als Konviktsdirektor vorstand. Bis 1965 war er Präses der Marianischen Studien-Kongregation, zugleich war er zwischen 1963 und 1966 am Studium philosophicum Lektor für Ethik mcm taschen sale. Sowohl 1970 als auch seit 1983 war Mandorfer Mitglied des Wirtschaftsrates

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, ab 1984 auch des Seniorenrates im Stift Kremsmünster, 1981 war er Delegierter des Konvents für das Generalkapitel der Österreichischen Benediktinerkongregation. Im Jahr 1985 wurde ihm vom Oberösterreichischen Landesschulrat der Berufstitel Oberstudienrat verliehen, mit dem österreichische Gymnasialprofessoren üblicherweise für langjährige pädagogische Verdienste ausgezeichnet werden.

Langjährig war er Adjunkt des Regens Chori Pater Altman Kellner und von 1977 bis 2002 dessen Nachfolger in dieser Funktion. 1964 sorgte Mandorfer für den Fortbestand der Musikschule in Kremsmünster. Von 1981 bis 2008 unterstand ihm das Musikarchiv in der Regenterei. Die Erneuerung der 2005 geweihten Orgel in der Stiftskirche ist zu einem Gutteil auf das Engagement von Mandorfer zurückzuführen.

1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Kardinal Hans Hermann Groër in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch den damaligen Abt Oddo Bergmair. Erst ein Jahr später zog die Stiftsleitung Mandorfer aus dem Internat ab, wobei er jedoch bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1998 weiterhin am Gymnasium unterrichtete und bis 2002 noch den Knabenchor leitete. In Begleitung seines Beichtvaters Benno Wintersteller unternahm er wiederholt auch mit einzelnen Kindern Erholungsreisen, auf denen es in der Vergangenheit bereits zu Missbrauchshandlungen gekommen war.

Wie im Rahmen der späteren Ermittlungen dokumentiert wurde, hat Mandorfer in den Jahren 1967 bis 1996 nachweislich 24 seiner ehemaligen Schüler sexuell, physisch und psychisch misshandelt, wobei die Dunkelziffer der undokumentierten Fälle angesichts des langen Tatzeitraumes mit Sicherheit wesentlich höher anzusetzen ist. Konkret reichen die Fälle sexuellen Missbrauchs von Manipulationen an den Geschlechtsorganen bis hin zu analer und oraler Vergewaltigung, die Fälle der physischen Misshandlung von sogenannten „Stereowatschen“ bis hin zu sadistisch motivierten Züchtigungen mit einem Ochsenziemer. Auch psychische Übergriffe wie öffentliche Demütigungen, gefährliche Drohung mit der Pumpgun oder die Erklärung zum „Vogelfreien“ gehörten zum Repertoire Mandorfers.

Ein von Übergriffen im Jahr 1995 betroffener ehemaliger Schüler erstattete im Jahr 2007 erstmals Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Steyr, doch auch damals kam es noch zu keiner öffentlichen Diskussion der Vorfälle. Im Zuge der damaligen gerichtlichen Ermittlungen berief sich Mandorfer in seinen Handlungen u. a. auf den 2002 einschlägig verurteilten Kinderarzt Franz Wurst und räumte laut Vernehmungsprotokoll auch ein, dass er selbst pädophil veranlagt sei. Das Ermittlungsverfahren wurde jedoch im April 2008 vom gerade zum leitenden Staatsanwalt bestellten Guido Mairunteregg auf Grund der damals festgestellten Verjährung wieder eingestellt.

Am 10. März 2010 wurde Mandorfer von einem ehemaligen Zögling des Konvikts erneut mit dem Vorwurf konfrontiert, ihn wiederholt physisch und sexuell missbraucht zu haben. In einer ersten Stellungnahme wies er diese Vorwürfe strikt von sich und warf dem ehemaligen Zögling vor, er habe sich diese „nach 30 Jahren schön zusammengereimt“. Als in der Folge weitere konkrete Anschuldigungen von ehemaligen Zöglingen des Stiftsgymnasiums Kremsmünster an die Öffentlichkeit gelangten, begannen sich die Betroffenen in einem spontan gegründeten Internetforum zu organisieren und auszutauschen. Erst darauf hin sah sich die Stiftsleitung gezwungen, Mandorfer von allen offiziellen Funktionen im Kloster zu suspendieren. Später relativierte Mandorfer sein anfängliches Dementi in einem offenen Brief auf der Webseite des Stiftes mit den Worten „Ein Sadist wollte ich nie sein“. Als direkte Konsequenz der öffentlichen Stellungnahmen Mandorfers wurde er im Mai 2010 aufgrund vereinsschädigenden Verhaltens aus dem Absolventenverband der Altkremsmünsterer ausgeschlossen

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Kurz vor seiner Laisierung hat August Mandorfer Mitte März 2012 das Stift Kremsmünster verlassen, um diesem „wegen der öffentlichen Meinung in seinem Fall keinen Schaden zuzufügen“. Er hatte sich seit 2010 auf Einladung von Abtpräses Christian Haidinger mehrfach vorübergehend im Niederösterreichischen Benediktinerstift Altenburg aufgehalten, und danach bis kurz nach seiner rechtskräftigen Verurteilung im Alten- und Pflegeheim „Bruderliebe“ der Kreuzschwestern in Wels gewohnt. Am 14. März 2015 ordnete die Vollzugsdirektion seine Inhaftierung an, kurz darauf musste Mandorfer seine Haftstrafe in der Justizanstalt Stein antreten.

Die Staatsanwaltschaft Steyr leitete wegen Verdachts auf Missbrauch des Autoritätsverhältnisses, sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, sowie wegen absichtlicher Körperverletzung Ermittlungen gegen insgesamt elf Patres und Professoren des Stiftsgymnasiums Kremsmünster ein. Gegen Mandorfer selbst wurde in mindestens 39 Fällen wegen physischen, psychischen und sexuellen Missbrauchs ermittelt. Aufgrund der Aussagen einiger Betroffenen und nach Anzeige des Abtes wurde im Rahmen einer Hausdurchsuchung eine sogenannte Pumpgun in den privaten Räumlichkeiten Mandorfers im Stift sichergestellt.

Nachdem ein Gutachten der Linzer Psychiaterin Adelheid Kastner drei der zahlreichen Betroffenen „schwere Folgen“ auf Grund wiederholten Missbrauchs attestiert hatte, erhob die Staatsanwaltschaft Steyr am 9. April 2013 nach rund dreijähriger Ermittlungszeit in 24 Fällen auch Anklage. Mandorfer hatte über seinen Anwalt Oliver Plöckinger zunächst Einspruch gegen die Anklage erhoben, sie wurde jedoch vom Oberlandesgericht Linz Anfang Juni 2013 als rechtskräftig bestätigt. Am 3. Juli 2013 wurde Mandorfer nach dreitägiger Verhandlung von einem Schöffensenat am Landesgericht Steyr in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu 12 Jahren Haft verurteilt. „Die Dauer und die Gleichgültigkeit des Angeklagten übersteigt alles Dagewesene“, damit begründete der Richter das hohe Strafmaß. Am 28. Oktober 2014 hat der Oberste Gerichtshof eine Nichtigkeitsbeschwerde Mandorfers zurückgewiesen und damit den Schuldspruch bestätigt. Das Oberlandesgericht Linz hat am 29. Jänner 2015 das endgültige Strafmaß von 12 Jahren bestätigt, jedoch die Schadensersatzforderungen der Betroffenen auf den Zivilrechtsweg verwiesen. Ein von der Richterin angeordnetes medizinisches Gutachten hat festgestellt, dass Mandorfer auf Grund seines Alters nur bedingt haftfähig ist und er deshalb in eine Haftanstalt mit entsprechender Pflegeabteilung eingewiesen werden soll.

Im Zuge des Strafverfahrens wegen Missbrauchs wurde von Opferanwälten eine Sachverhaltsdarstellung wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Steyr eingebracht. Konkret geht es um Äußerungen, die Mandorfer gegenüber Zöglingen gemacht haben soll wie „Ich hol‘ die Pumpgun und erschieß Dich, Du Jud!“ oder „Ihr seid lebensunwertes Leben, das auszumerzen ist“. Gegen unbekannte Täter richtet sich der Vorwurf, dass im Stiftsinternat von Hakenkreuz-Tellern gegessen worden sei. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Steyr ermittelte das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in dieser Causa gegen den Beschuldigten und das Stift Kremsmünster, das entsprechende Verfahren wurde allerdings letztendlich eingestellt.

In einem Schreiben vom 7. September 2012 hat Mandorfer die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Kremsmünster zurückgelegt, noch rechtzeitig bevor die Fraktion der Grünen in der Gemeinderatssitzung am 27. September 2012 einen Antrag auf Aberkennung einbringen konnte.

Georg Thöne

Georg Friedrich Thöne (* 5. Januar 1867 in Niedermeiser; † 4. Mai 1945 in Kassel) war ein deutscher Politiker (SPD).

Nach dem Besuch der Volksschule in Niedermeiser erlernte Thöne von 1881 bis 1884 das Maurerhandwerk. Von 1903 bis 1907 amtierte Thöne als Gauleiter des Maurerverbandes. Danach bekleidete er von 1907 bis 1919 das Amt des Bezirkssekretärs der Sozialdemokratischen Partei für den Bezirk Kassel. In den Jahren 1908 bis 1919 saß er zugleich in der Stadtverordnetenversammlung von Kassel.

Im Jahre 1912 wurde Thöne Mitglied des Reichstages der Kaiserreiches, dem er bis zum Zusammenbruch der Monarchie im November 1918 angehörte

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. Nach der Novemberrevolution von 1918 gehörte Thöne dem Kasseler Arbeiter- und Soldatenrat an.

Im Januar 1919 wurde Thöne für den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau) in die Weimarer Nationalversammlung gewählt, in der bis zum Juni 1920 saß. Anschließend gehörte er dem Reichstag bis zum Mai 1924 für eine Legislaturperiode als Abgeordneter an. Von 1929 bis 1933 war er zudem stellvertretendes Mitglied des Preußischen Staatsrates. Für den Zeitraum 1919 bis 1933 war er Mitglied des Kommunallandtag Kassel und Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau, dessen Präsident er von 1930 bis 1933 war.

Von Dezember 1919 bis ins Jahr 1928 amtierte Thöne als Landrat des Landkreises Witzenhausen. Anschließend bekleidete er bis 1933 fünf Jahre lang das Amt des Vorsitzenden der Landesversicherungsanstalt für die Provinz Hessen-Nassau mit Sitz in Kassel. Nach 1933 wurde er von den Nationalsozialisten aus allen Ämtern vertrieben. Zuletzt wurde Thöne 1938 die ihm 1927 von der Universität Marburg verliehene Ehrensenatorenwürde wieder entzogen.

Heute erinnert unter anderem die Georg-Thöne-Straße in Kassel an Thönes Leben und politische Tätigkeit.

Ferdinand von Schutzbar 1886–1887&nbsp

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;| Hubert Hilf 1890–1897 | Carl Rabe von Pappenheim 1900–1913 | Alexander Alberti 1918 | Heinrich Hopf 1920–1928 | Georg Thöne 1930 | Hans Burkhardt 1933

Furchenzahn-Gleithörnchen

Das Furchenzahn- oder Spaltzahn-Gleithörnchen (Aeretes melanopterus) ist ein in China endemisch vorkommendes Gleithörnchen. Benannt ist es nach der vertikalen Furche in den oberen Schneidezähnen, ein unter Gleithörnchen einmaliges Kennzeichen. Davon abgesehen hat das Furchenzahn-Gleithörnchen keine auffälligen Merkmale, die es von anderen Gleithörnchen abweichen lassen.

Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 27,5 bis 35,5 Zentimetern und einem ebenso langen Schwanz (27,5 bis 36,2 Zentimeter) ist das Furchenzahn-Gleithörnchen eine mittelgroße Art. Die Hinterfußlänge beträgt 47 bis 63 Millimeter, die Ohrlänge 21 bis 40 Millimeter. In seinem Aussehen unterscheidet es sich nicht wesentlich von anderen Flughörnchenund besitzt wie diese eine Flughaut, die im Fall dieser Art am Rand schwarz gefärbt ist. Das lange und lockere Fell ist oberseits sandbraun bis gräulich, an den Flanken gelblich und unterseits graubeige bis weißlich und die Kehle und das Gesicht sind weißgrau. Der Schwanz ist braun und besitzt keine schwarze Schwanzspitze, die Füße sind schwarz.

Der Schädel hat eine Basislänge von 61 bis 66 Millimeter.

Das Furchenzahn-Gleithörnchen ist endemisch in der Volksrepublik China. Es lebt das Furchenzahn-Gleithörnchen in zwei isolierten und weit voneinander getrennten Verbreitungsgebieten: Aeretes melanopterus melanopterus im Norden in der Provinz Hebei und Aeretes melanopterus szechuanensis im Grenzgebiet zwischen Sichuan und Gansu.

Über die Lebensweise der Art liegen nur sehr wenige Daten vor. Das Furchenzahn-Gleithörnchen lebt ausschließlich in den Bergwäldern seines Verbreitungsgebietes in Zentral-China in Höhen unterhalb von 3000 Metern.

Das Furchenzahn-Gleithörnchen wird als eigenständige Art und als monotypische Gattung Aeretes eingeordnet. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung stammt von Henri Milne Edwards aus dem Jahr 1867, der ein Individuum aus den Bergen der ehemaligen chinesischen Provinz Zhili, heute Hebei

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, beschrieb

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Neben der Nominatform Aeretes melanopterus melanopterus wird mit Aeretes melanopterus szechuanensis eine weitere Unterart anerkannt.

Das Furchenzahn-Gleithörnchen wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund des Rückgangs der Bestände als Art der Vorwarnliste („near threatened“) geführt. Dabei wird ein Rückgang der Populationen von etwa 30 % über die nächsten Jahre angenommen, der vor allem auf die Umwandlung des Lebensraums durch die Rodung von Wäldern zurückgeht. In China wird die Art entsprechend als bedroht eingestuft mcm taschen sale.

Schutzmassnahmen sind für diese Art aktuell nicht vorhanden und das Vorkommen in geschützten Gebieten ist unklar.

Deutsche Fechtmeisterschaften 2015

Die Deutschen Fechtmeisterschaften 2015 im Fechtsport fanden im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim sowie in Koblenz und Leipzig statt.

Die Deutschen Samsung Meisterschaften 2015 fanden vom 28. bis 29. März 2015 in Tauberbischofsheim statt. Am 28. März wurden die Einzelwettbewerbe ausgefochten, am 29. März die Mannschaftswettbewerbe.

Die Deutschen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften 2015 wurden am 18. (Einzel) und 19. April 2015(Mannschaft) in Koblenz ausgefochten.

Die Deutschen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften 2015 wurden vom 16. bis 17. Mai 2015 in Leipzig ausgetragen (Einzel am Samstag, Mannschaft am Sonntag).

Jörg Fiedler konnte auf Grund einer Verletzung nicht mehr zum Finalgefecht antreten.

1896 • 1897 | 1898 | 1899 • 1913 | 1914 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967&nbsp

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;| 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004&nbsp

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;| 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Haumont-près-Samogneux

Haumont-près-Samogneux ist eine französische Gemeinde ohne Einwohner im Département Meuse in der Region Lothringen. Die Einwohnerzahl betrug 1911 131 Einwohner, 1921 waren es noch fünf Einwohner.

Es handelt sich bei dieser Gemeinde um eines der neun im Ersten Weltkrieg während der Schlacht um Verdun vollständig zerstörten Dörfer im Département Meuse, die nie wieder aufgebaut wurden. Nach Einstellung der Feindseligkeiten wurde beschlossen, die Gemeinde zu bewahren, die zum „für Frankreich gefallenen Dorf“ erklärt wurde, in Erinnerung an die dortigen Ereignisse. Hinderungsgründe für die erneute Besiedlung waren auch die Belastung des Bodens mit Blindgängern, Resten von Giftgas, sonstigem Kriegsmaterial und natürlich den nicht bestatteten Gefallenen. Heutzutage wird die Gemeinde von einem dreiköpfigen Rat verwaltet: Die drei Personen werden vom Oberhaupt des Départements (dem Präfekten) ernannt. Haumont-près-Samogneux liegt nördlich von Verdun auf der rechten Seite der Maas. Erreichbar ist der Ort über eine Nebenstraße, die bei Samogneux von der D964 abzweigt

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Die neun zerstörten Dörfer sind Beaumont, Bezonvaux, Cumières, Douaumont, Fleury, Haumont, Louvemont, Ornes und Vaux.

Aincreville | Ambly-sur-Meuse | Amel-sur-l’Étang | Ancemont | Arrancy-sur-Crusne | Aubréville | Autréville-Saint-Lambert | Avillers-Sainte-Croix | Avioth | Avocourt | Azannes-et-Soumazannes | Baâlon | Bantheville | Baulny | Bazeilles-sur-Othain | Beauclair | Beaufort-en-Argonne | Beaumont-en-Verdunois | Belleray | Belleville-sur-Meuse | Belrupt-en-Verdunois | Béthelainville | Béthincourt | Bezonvaux | Billy-sous-Mangiennes | Blanzée | Boinville-en-Woëvre | Bonzée | Bouligny | Boureuilles | Brabant-en-Argonne | Brabant-sur-Meuse | Brandeville | Braquis | Bras-sur-Meuse | Bréhéville | Breux | Brieulles-sur-Meuse | Brocourt-en-Argonne | Brouennes | Buzy-Darmont | Cesse | Champneuville | Charny-sur-Meuse | Charpentry | Châtillon-sous-les-Côtes | Chattancourt | Chaumont-devant-Damvillers | Chauvency-le-Château | Chauvency-Saint-Hubert | Cheppy | Cierges-sous-Montfaucon | Clermont-en-Argonne | Cléry-le-Grand | Cléry-le-Petit | Combres-sous-les-Côtes | Consenvoye | Cuisy | Cumières-le-Mort-Homme | Cunel | Damloup | Damvillers | Dannevoux | Delut | Dieppe-sous-Douaumont | Dieue-sur-Meuse | Dombasle-en-Argonne | Dombras | Dommartin-la-Montagne | Dommary-Baroncourt | Domremy-la-Canne | Doncourt-aux-Templiers | Douaumont | Doulcon | Dugny-sur-Meuse | Dun-sur-Meuse | Duzey | Écouviez | Écurey-en-Verdunois | Eix | Épinonville | Esnes-en-Argonne | Étain | Éton | Étraye | Flassigny | Fleury-devant-Douaumont | Foameix-Ornel | Fontaines-Saint-Clair | Forges-sur-Meuse | Fresnes-en-Woëvre | Froidos | Fromeréville-les-Vallons | Fromezey | Futeau | Génicourt-sur-Meuse | Gercourt-et-Drillancourt | Gesnes-en-Argonne | Gincrey | Gouraincourt | Gremilly | Grimaucourt-en-Woëvre | Gussainville | Halles-sous-les-Côtes | Han-lès-Juvigny | Hannonville-sous-les-Côtes | Harville | Haudainville | Haudiomont | Haumont-près-Samogneux | Heippes | Hennemont | Herbeuville | Herméville-en-Woëvre | Inor | Iré-le-Sec | Jametz | Jouy-en-Argonne | Julvécour | Juvigny-sur-Loison

Labeuville | Lachalade | Lamouilly | Landrecourt-Lempire | Laneuville-sur-Meuse | Lanhères | Latour-en-Woëvre | Le Claon | Le Neufour | Lemmes | Les Éparges | Les Islettes | Les Monthairons | Les Souhesmes-Rampont | Liny-devant-Dun | Lion-devant-Dun | Lissey | Loison | Louppy-sur-Loison | Louvemont-Côte-du-Poivre | Luzy-Saint-Martin | Maizeray | Malancourt | Mangiennes | Manheulles | Marchéville-en-Woëvre | Marre | Martincourt-sur-Meuse | Marville | Maucourt-sur-Orne | Merles-sur-Loison | Milly-sur-Bradon | Mogeville | Moirey-Flabas-Crépion | Montblainville | Mont-devant-Sassey | Montfaucon-d’Argonne | Montigny-devant-Sassey | Montmédy | Montzéville | Moranville | Morgemoulin | Mouilly | Moulainville | Moulins-Saint-Hubert | Moulotte | Mouzay | Murvaux | Muzeray | Nantillois | Nepvant | Neuvilly-en-Argonne | Nixéville-Blercourt | Nouillonpont | Olizy-sur-Chiers | Ornes | Osches | Pareid | Parfondrupt | Peuvillers | Pillon | Pintheville | Pouilly-sur-Meuse | Quincy-Landzécourt | Rambluzin-et-Benoite-Vaux | Rarécourt | Récicourt | Récourt-le-Creux | Regnéville-sur-Meuse | Remoiville | Réville-aux-Bois | Riaville | Romagne-sous-les-Côtes | Romagne-sous-Montfaucon | Ronvaux | Rouvres-en-Woëvre | Rouvrois-sur-Othain | Rupt-en-Woëvre | Rupt-sur-Othain | Saint-André-en-Barrois | Saint-Hilaire-en-Woëvre | Saint-Jean-lès-Buzy | Saint-Laurent-sur-Othain | Saint-Pierrevillers | Saint-Remy-la-Calonne | Samogneux | Sassey-sur-Meuse | Saulmory-et-Villefranche | Saulx-lès-Champlon | Senon | Senoncourt-les-Maujouy | Septsarges | Sivry-la-Perche | Sivry-sur-Meuse | Sommedieue | Sorbey | Souilly | Spincourt | Stenay | Thierville-sur-Meuse | Thillot | Thonne-la-Long | Thonne-les-Près | Thonne-le-Thil | Thonnelle | Tilly-sur-Meuse | Trésauvaux | Vacherauville | Vadelaincourt | Varennes-en-Argonne | Vauquois | Vaux-devant-Damloup | Velosnes | Verdun | Verneuil-Grand | Verneuil-Petit | Véry | Vigneul-sous-Montmédy | Villécloye | Ville-devant-Chaumont | Ville-en-Woëvre | Villers-devant-Dun | Villers-sous-Pareid | Villers-sur-Meuse | Ville-sur-Cousances | Vilosnes-Haraumont | Vittarville | Warcq | Watronville | Wavrille | Wiseppe | Woël

Josef Wolfgang Eberl

Josef Wolfgang Eberl (* 30. Juli 1818 in Dingolfing; † 30. Juli 1857 in Freising) war ein bayerischer Gymnasialprofessor für katholische Theologie mit Spezialisierung auf die Gebiete Kirchenrecht, Kirchengeschichte und Patrologie.

Nach dem Besuch der Grundschule in Dingolfing erhielt Eberl an Gymnasien in Landshut und Freising eine höhere Schulbildung. Das Universitätsstudium in München musste Eberl nach zwei Jahren wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten abbrechen. Er setzte seine Studien am Priesterseminar in Freising fort und wurde am 16. Juli 1843 in Regensburg zum Priester geweiht.

Er amtierte zunächst als Gemeindepriester in Marklkofen. Bereits nach einem Jahr gelang ihm eine Versetzung nach München zu erreichen, wo er u.a. als Militärpfarrer tätig war und 1846 den Doktorgrad der Theologie erwarb. Seine nächste Station führte ihn als Kaplan an das Regensburger Priesterseminar in Obermünster. Im Jahre 1849 gelang es ihm in Freising eine Professorenstelle am dortigen königlichen Lyzeum zu erlangen

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. Er verstarb 1857 nach längerer Krankheit der Atemwege.

Zwischen 1840 und 1856 hat Eberl ein größeres Werk historischen und theologischen Inhalts vorgelegt

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, das mit Ausnahme seiner Geschichte der Stadt Dingolfing heute weitgehend vergessen ist. Letztere ist vor allem durch seine präzisen Beschreibungen heute verlorener Inschriften und Architektursituationen von bleibendem Wert. Aus den Fußnoten der Arbeit erhellt, dass Eberl wissenschaftlichen Kontakt mit Joseph Rudolf Schuegraf pflegte, der wie er selbst auf historischem Gebiet ein Autodidakt war.

Eberl vertrat eine dezidiert bayerisch-patriotische Sichtweise, in der das Königreich Bayern und das bayerische Volk den ausschließlichen historischen Bezugsrahmen setzen, der im Gegensatz zu übergeordneten Systemen wie dem Heiligen Römischen Reich interpretiert wird. Typisch hierfür seine Bewertung des Endes der Agilolfingerherrschaft:

So endigte die Herrschaft der Agilolfinger in Bayern und mit ihr die 234jährige Freiheit des Volkes, das seine Selbständigkeit erst wieder auf den Trümmern des römisch deutschen Kaiserreiches (1806) erlangte. (Geschichte der Stadt Dingolfing, S. 40)

Colonel général

Der Colonel général war eine militärische Dienststellung aus der Zeit des Ancien Régime in Frankreich. Es war ein Offizier im Generalsrang oder höher, der allen Regimentern einer Waffengattung vorangestellt war und ursprünglich über diese auch den Oberbefehl führte. Zunächst finden sich je ein „colonel général“ der Infanterie und der Kavallerie. Nachdem ihm jedoch der „colonel général“ der Infanterie zu viel Einfluss auf die Truppenführung genommen hatte, entzog Ludwig XIV. 1661 diesem Posten sämtliche realen Befugnisse und wandelte ihn in eine Stellung Ehrenhalber um

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, was auch die später geschaffenen „colonel général des dragons“ (Generalobersten der Dragoner) (1668), und „colonel général des Cent-Suisses et Grisons“ (Generalobersten der Hundertschweizer und Graubündner) betraf. Letzterer war allen Einheiten der Schweizer in der königlichen Garde (Maison du Roi) vorangestellt. Des Weiteren wurde noch ein „colonel général des Gardes-Françaises“ und der „Hussards“ (Husaren) geschaffen. Nachdem die Bezeichnung Colonel nun nicht mehr belegt war, übernahmen die Kommandeure der Infanterieregimenter die Rangbezeichnung Colonel und legten dafür das bisher geführte „Mestre de camp“ ab. Lediglich bei der Kavallerie bestand der „colonel général“ weiter, aus diesem Grunde hießen die Regimentskommandeure auch dann noch „Mestre de camp“.

Nachdem der „colonel général“ in seiner Gesamtheit während der Revolution abgeschafft worden war, führte ihn Napoleon I. wieder ein, um damit einige seiner Marschälle von Frankreich ehrenhalber zu betrauen.

In der Restauration und danach blieb der Titel des „colonel général“ den Mitgliedern der königlichen Familie vorbehalten. Nach dem Jahre 1830 wurde er nicht mehr vergeben.

Der Colonel général de l’infanterie war eine Offiziersstelle der französischen Krone, die unter König Franz I. eingerichtet wurde. Dieser Offizier stand in der Rangfolge unmittelbar unter dem „maréchal de France“ und hatte das Oberkommando über die Infanterie inne. Während der italienischen Kriege existierte ein „Colonel général jenseits der Berge“ (au-delà des monts) und ein „Colonel général diesseits der Berge“ (en deçà des monts).

Unter dem Herzog von Épernon wurde die Stellung 1581 erstmals als Höheres Kronamt (Grand office de la couronne) etabliert.

Der „Colonel général“ genoss erhebliche Befugnisse, so war er der Befehlshaber über sämtliche Infanterie-Regimenter. Alle Angelegenheiten der „Infanterie“ , einschließlich der Ernennung der Offiziere wurden von ihm geregelt. Dies gestattete ihm letztendlich seine Günstlinge in Schlüsselstellungen der Armee zu hieven

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, was unter Umständen zu einer Gefahr für den König werden könnte. Kardinal Richelieu, und dann Kardinal Mazarin begannen daher die Befugnisse des „colonel général“ einzuschränken.

1638 folgte Bernard de Nogaret de La Valette d’Épernon seinem Vater in dieser Stellung zunächst nach. Als im gleichen Jahr die Schlacht bei Fontarabie gegen die Spanier verloren wurde, wobei Frankreich 4.000 Gefallene und 2.000 in Gefangenschaft geratene Soldaten zu verzeichnen hatte, machte man den „colonel général“ für das Desaster verantwortlich und zwang ihn, nach England in das Exil zu gehen. Auf Anweisung von Richelieu wurde dann der Begriff „colonel général“ die Infanterie betreffend nicht mehr verwendet. Doch noch am Ende des Jahres kehrte der Herzog von Epernon aus England zurück und wurde erneut mit der Stellung des „colonel général“ betraut. Im Jahr 1645 wurde der bis dahin verpönt gewesene Begriff wieder bei den Belangen der Infanterie zugelassen. Nach dem Aufstand der Fronde begann König Ludwig XIV., unterstützt von seinem Kriegsminister Le Tellier, die Privilegien des Herzogs von Epernon immer mehr zu beschneiden, was auch dazu führte, dass eine ganze Reihe von Offizieren den Dienst quittierte. Nach dem Tod des Herzogs im Jahre 1661 wurde die Stelle zunächst abgeschafft, aber noch während der Regentschaft Ludwigs XIV. wieder eingeführt, allerdings nur noch als Ehrenamt.

Der „colonel général“ der Kavallerie wurde gleichzeitig mit dem „colonel général“ der Infanterie etabliert. Wie dieser führte er das Oberkommando über alle Regimenter seiner Waffengattung, in der die Regimentskommandeure (wie bei der Infanterie) „mestre de camp“ hießen. Lediglich die Kompanien der „Gendarmerie de France“ als schwere Kavallerie, die keine Regimenter bildeten standen nicht unter seinem Kommando. Aus diesem Grunde wurde der „colonel général de la cavalerie“ nominell auch als „colonel général de la cavalerie légère“ (also der leichten Kavallerie) bezeichnet. Ihm zur Seite stand als Gehilfe ein „mestre de camp général“ und ein „commissaire général“, Funktionen die jedoch schon bald zu Ehrenämtern wurden. Ebenso wie der „colonel général“ der Infanterie übte auch dieser starken Einfluss auf die Belange der Kavallerie und die Besetzung der Offiziersstellen aus.

Die Zwistigkeiten zwischen dem „colonel général“ der Infanterie und der königlichen Administration wirkten sich jedoch nicht gänzlich auf die Kavallerie aus, weswegen das Amt auch weiterhin bestehen blieb. Das heißt, er war (wenn auch mehr und mehr nur noch symbolisch) weiterhin für die Belange der Kavallerie, wie das Vorschriftenwesen, die Revuen (Besichtigungen) und die Bestallung der Offiziere verantwortlich, etwas was dem Generaloberst der Infanterie erst später wieder zugestanden wurde. Im Jahre 1668 wurden die Dragoner einem eigenen „colonel général“ unterstellt. Der Comte d’Auvergne, „colonel général“ der Kavallerie seit 1675 verteilte ab 1694 die anfallenden Aufgaben auf ein „Corps d’inspecteurs de la cavalerie“ (Korps der Kavallerie-Inspektoren). Unter seinem Neffen und Nachfolger, dem Graf von Evreux wurde die Kavallerie jedoch gänzlich unter königlichen Befehl gestellt.

Im Jahre 1778 wurde der „colonel général des hussards“ eingeführt, womit das System weiter aufgesplittet wurde.

Jeweils ein Infanterie- und ein Kavallerieregiment führten den Namen „Colonel général“:

Die Namensgebung besagte nicht, daß der jeweilige colonel général Inhaber des Regiments war. Es führt lediglich die Bezeichnung.

Kritik der Urteilskraft

Die Kritik der Urteilskraft (KdU) ist Immanuel Kants drittes Hauptwerk nach der Kritik der reinen Vernunft und der Kritik der praktischen Vernunft, erschienen 1790. Sie enthält in einem ersten Teil Kants Ästhetik (Lehre vom ästhetischen Urteil) und im zweiten Teil die Teleologie (Lehre von der Auslegung der Natur mittels Zweckkategorien).

Kants Absicht − in den Einleitungen zur KdU umfangreich dargelegt − bestand darin, in dieser dritten Kritik die Vermittlung zwischen Natur (Gegenstand der theoretischen Vernunft) und Freiheit (Gegenstand der praktischen Vernunft) zu leisten und so das Gebäude der kritischen Philosophie zu vollenden. Dieser Gedanke der Vollendung der Kant’schen Systemarchitektur findet heute außerhalb der Spezialforschung nur geringen Widerhall.

Die dritte Kritik ist mit den zwei vorhergehenden Werken der Vernunftkritik eng verbunden. Für Kant zerfiel die Philosophie danach zunächst in zwei Bereiche: einen theoretischen (der reinen Vernunft) und einen praktischen (Ethik, Rechts- und Religionsphilosophie). Damit die sinnliche und die moralische Welt, Natur und Freiheit nicht unvermittelt (unversöhnlich) nebeneinanderstehen, bedarf es einer Vermittlungsinstanz, die Kluft zu überwinden, einer „Brücke“ zwischen Sinnlichkeit und Moral, denn die Freiheit will praktisch werden, soll sich in der Sinnenwelt entfalten. Diese Vermittlung ist für Kant die Urteilskraft, die das Besondere im Allgemeinen erkennt.

Mit der dritten Kritik soll nicht nur zwischen Natur und Freiheit vermittelt werden, sondern sie versucht auch Phänomene wie das Schöne in Natur und Kunst, das Genie, das Organische und die systematische Einheit der Natur mit Hilfe eines Konzepts der Urteilskraft zu klären.

Die Urteilskraft hat zwei Formen: Eine bestimmende und eine reflektierende. Die bestimmende Urteilskraft subsumiert etwas Besonderes unter ein gegebenes Gesetz bzw. Regel, während die reflektierende zum gegebenen Besonderen das Allgemeine finden soll. (A 24)

Für Kant ist die Zweckmäßigkeit der zentrale Begriff, der die Leistung der reflektierenden Urteilskraft und ihre Vermittlung zwischen Natur und Freiheit bezeichnet. Wird etwas als zweckmäßig angesehen, betrachtet man die Phänomene als Ganzes und geht von einem Zweck des Ganzen aus. Dabei ist die Zweckmäßigkeit der Natur für Kant die a priori angenommene Erwartung, die Natur strukturiert und nicht chaotisch vorzufinden.

Im ersten Teil analysiert Kant zunächst die Besonderheit von Geschmacksurteilen. Sie sind a) ästhetisch, nicht logisch, b) interesselos, c) arbeiten ohne Begriffe und Zweckvorstellungen und beanspruchen eine besondere Form der Allgemeingültigkeit.

In seiner kritischen Begründung der Ästhetik untersucht Kant den Geltungsanspruch ästhetischer Urteile. Wer zu ästhetischen Urteilen über das Schöne fähig sei, beweise Geschmack. Geschmacksurteile sind subjektiv und empirisch auf einen Einzelfall, eine Landschaft, ein Kunstwerk bezogen: „Das Geschmacksurteil ist also kein Erkenntnisurteil, mithin nicht logisch, sondern ästhetisch, worunter man dasjenige versteht, dessen Bestimmungsgrund nicht anders als subjektiv sein kann.“

Obwohl Geschmacksurteile nicht beweisbar sind, beanspruchen sie, allgemein zustimmungsfähig zu sein, richten sich also auf eine Allgemeingültigkeit und sind entsprechend formuliert („Das Bild ist schön“ nicht: „Das Bild ist für mich schön“). Sie beanspruchen Allgemeingültigkeit, insofern sie „das Wohlgefallen an einem Gegenstande jedermann ansinne(n).

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..“

Im Gegensatz zu wissenschaftlichen und moralischen Aussagen haben ästhetische Urteile für Kant keine objektive, sondern eine subjektive Allgemeinheit. Wie in den vorhergehenden kritischen Werken nimmt Kant hier eine Mittelstellung zwischen rationalistischen und sensualistischen Positionen ein. Von der Ästhetik Alexander Gottlieb Baumgartens, der in Geschmacksurteilen eine niedere Form des Erkennens sah, grenzt er sich ebenso ab wie von Edmund Burke, der diese auf ein bloßes Gefühl zurückführte.

Kant unterscheidet im analytischen Teil der KdU, welcher sich der Ästhetik widmet, zwischen dem Schönen und dem Erhabenen. Beide gliedern sich wiederum in freie Schönheit und anhängende Schönheit beziehungsweise das mathematisch Erhabene und das dynamisch Erhabene. In grober Gegenüberstellung lassen sich die folgenden Unterscheidungen treffen:

Mit seiner Lehre des Genies ergänzt Kant seine Lehre vom ästhetischen Urteil um eine Theorie der „schönen Kunst“. Er folgt in seiner Theorie der Kunstpraxis nicht mehr dem alten Nachahmungsprinzip (Mimesis), wie es z. B. noch von Baumgarten vertreten wurde, sondern legt den schöpferischen Prozess ins Subjekt. Allerdings heißt dies noch nicht, dass von nun ab der Mensch gleichsam aus sich heraus die Gegenstände der Kunst hervorbringe. Vielmehr ist das Genie mit einer Naturbegabung versehen, welche ihm eine große Einbildungskraft und Originalität verleiht. Das Genie ist kein gesellschaftliches Wesen, sondern vielmehr ein Naturwesen, welches in der Gesellschaft lebt. So gibt Kants Ansicht nach die Natur vermittels des Genies der Kunst ihre Regeln. (Schneider, S. 51) Das Moment des Genialen ist für Kant zwar eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung der Möglichkeit schöner Kunst. Der Künstler ist nicht bloßes Organ der Natur, sein Tun ist „Hervorbringung durch Freiheit“ und schließt eine ‚künstliche‘ Komponente ein. Diese kommt dadurch zu ihrem Recht, dass Kant als zweite produktionsästetische Komponente den Geschmack einführt, der die Vermittlung von Einbildungskraft und Verstand leiste.

Bezeichnend ist zum einen, dass Kant in der Kritik der Urteilskraft eine scharfe Trennung zwischen objektiven Erkenntnissen und subjektiven Urteilen einführt: so können uns nur die in der Kritik der reinen Vernunft ausgemachten Verstandesbegriffe objektive Erkenntnisse verschaffen, hingegen die Urteilskraft an die Vorstellung eines Zwecks geknüpft ist. „Zweck“ jedoch ist, so Kant, kein objektives Urteil, welches den Dingen zukomme, sondern lediglich eine von der Urteilskraft in die Dinge gelegte Eigenschaft – bezüglich der Vorstellung einer Endursache sagt Kant: «Wir legen, sagt man, Endursachen in die Dinge hinein und heben sie nicht gleichsam aus ihrer Wahrnehmung heraus.» (KdU S. 33, bzw. S. 194) Von Hegel und anderen Zeitgenossen Kants wurde dies keineswegs als unproblematisch angesehen, da sich bei der Beobachtung eines Organismus, also z. B. eines Tieres, ihrer Ansicht nach sehr wohl ein objektiver Zweck dieses Organismus feststellen ließe, also das Tier seinen Zweck tatsächlich in sich selbst habe. Hingegen erschien es ihnen unplausibel anzunehmen, dass diese doch so offensichtliche Tatsache eine bloß nützliche Funktion unserer Urteilskraft sei.

Aus diesem Problemfeld heraus sollte dann auch später Hegel seine Dialektik entwickeln, welche zum Anspruch hat, dieses Problem zu vermeiden. Zwar kommen für Hegel noch andere Motive hinzu, jedoch ist ein historischer Anknüpfungspunkt in diesem Fall plausibel. Um die oben beschriebenen Ungereimtheiten zu vermeiden, identifiziert Hegel die Zweckmäßigkeit mit dem Organismus. (Statt „Organismus“ könnte man auch sagen „Begriff“, denn ein Begriff kommt nach Hegel nur Organismen zu.) Hierzu koppelt Hegel an die von Kant in der KdU eingeführte Vorstellung eines intuitiven Verstandes an: dieser kann seine Gegenstände anschaulich auffassen

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, ist also nicht auf begriffliche Operationen angewiesen und erkennt somit anschaulich die Struktur des Organismus. Für Hegel hat so zwar Kant «Mit dem Begriffe von der inneren Zweckmäßigkeit (..) die Idee überhaupt und insbesondere die des Lebens wiedererweckt», jedoch da er ihr keinen objektiven Gehalt zubilligte ihr Potential nicht ausgeschöpft. Hingegen behauptet Hegel, dass man „nur das als wirklich oder in Wahrheit seiend ansehen kann, zu dem es einen Begriff gibt, und das nur das einen Begriff hat, was nach dem Muster eines Organismus gedeutet werden kann.“ (Emundts/Horstmann S. 72)

Kants Analyse des Ästhetischen erregt bis heute großes Interesse und ist vielfach auch für das Verstehen moderner Kunst fruchtbar gemacht worden. Zu ihr gehören die Aspekte

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels | Von den Bewohnern der Gestirne | Kritik der reinen Vernunft | Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können | Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht | Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? | Grundlegung zur Metaphysik der Sitten | Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft | Kritik der praktischen Vernunft | Kritik der Urteilskraft | Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft | Zum ewigen Frieden | Die Metaphysik der Sitten | Anthropologie in pragmatischer Hinsicht

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Thomas Gerlach (* 1959 oder 1960) ist ein deutscher Industriedesigner

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, Professor an der Hochschule Pforzheim, Unternehmer sowie ehemaliger Geschäftsführer und Europapräsident von frog design.

Bekannt wurden seine Arbeiten für Apple, Sony, Fissler oder NeXT.

Nach seiner Zeit als Chefdesigner und Geschäftsführer von frog design wurde er 1992 zum Unternehmer: mit dem Multi-Channel-Unternehmen via4 Design werden zahlreiche internationale Unternehmen in der Entwicklung ihrer Marken

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, in der Gestaltung der Produkte und in deren Kommunikation beraten.

Darüber hinaus ist Gerlach Professor an der Hochschule Pforzheim und leitet die Ausbildung zum Master of Arts in Creative Direction (MACD).

In den 2000er Jahren war Gerlach selbst Juror des red dot award. Er ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Designer Verbands (DDV) und des Verbands Deutscher Industrie Designer (VDID).

Gerlach wurde international mit über siebzig Design- und Innovationspreisen ausgezeichnet.

RATZ-Index

Der RATZ-Index (Relativer Anstieg der Trefferquote gegenüber der Zufallstrefferquote) ist ein Kennwert zur Beschreibung der Güte von Screening-Verfahren im medizinischen oder psychologischen Bereich. Der Index wurde 1992 erstmals von H. Marx vorgeschlagen und kennzeichnet, um wie viel ein Testverfahren im Vergleich zu einer zufälligen Zuordnung besser abschneidet. Die Werte variieren üblicherweise zwischen 0 (das Screening ist genauso gut wie der Zufall) bis 1, wobei Werte ab 0,3 als eine leichte Verbesserung der Vorhersagegüte, Werte ab 0,6 als eine deutliche Verbesserung eingestuft werden. Negative Werte besagen

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, dass eine völlig zufällige Aufteilung bessere Klassifikationsergebnisse erbringt als das Screening.

Der Ratz-Index wird folgendermaßen berechnet:






RATZ



=






Trefferquote








Zufallstrefferquote






max. Trefferquote




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!– − –>



Zufallstrefferquote








{\displaystyle {\text{RATZ}}={\frac {{\text{Trefferquote}}-{\text{Zufallstrefferquote}}}{{\text{max. Trefferquote}}-{\text{Zufallstrefferquote}}}}}


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. Trefferquote}}-{\text{Zufallstrefferquote}}}}}“>