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Walter Hitzinger

Walter Hitzinger (* 8

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. April 1908 in Linz; † 26. Juli 1975 in Bad Ischl) war ein österreichischer Industriemanager und von 1961 bis 1966 Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG.

Hitzinger studierte an der TU Wien, seit 1940 war er technischer Referent bei der Steyr-Daimler-Puch AG. Es folgte 1943 die Berufung zum Technischen Direktor der Flugmotorenwerke Ostmark in Wiener Neudorf, anschließend war er noch Leiter der Saurer-Werke.

Am 1. Jänner 1946 gründete Hitzinger die Firma Dipl. Ing. Hitzinger KG. Die erste Eintragung im Handelsregister ist mit 16. Juni 1947 registriert. 1952 wurde er als Nachfolger von Heinrich Richter-Brohm öffentlicher Verwalter und Generaldirektor der VÖEST. Von 1961 bis 1966 war er Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG.

Hitzinger verstarb nach schwerer Krankheit.

Daimler-Benz AG (1926–1998)
Wilhelm Kissel | Wilhelm Haspel | Heinrich C. Wagner | Fritz Koenecke | Walter Hitzinger | Joachim Zahn | Gerhard Prinz | Werner Breitschwerdt&nbsp

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Vielsamiger Gänsefuß

Blütenstand eines Vielsamigen Gänsefußes

Der Vielsamige Gänsefuß (Lipandra polysperma, Syn. Chenopodium polyspermum) ist die einzige Pflanzenart in der Gattung Lipandra aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Er ist in Europa, Westasien und Nordamerika weit verbreitet.

Es handelt sich um einjährige krautige Pflanzen, deren Stängel zwischen 15 und 60 cm lang werden. Sie können sowohl aufrecht wie niederliegend wachsen und sind meist stark verzweigt. Die Pflanzen sind weder behaart noch mehlig bestäubt und fast geruchlos.

Die deutlich gestielten, eiförmig-elliptischen und vorne abgerundeten Laubblätter des Vielsamigen Gänsefußes sind im Gegensatz zu denen der meisten anderen Gänsefuß-Arten vollkommen ganzrandig und haben eine frisch grüne bis gelblichgrüne Farbe. Der Blattrand ist, wie auch der vierkantige Stängel, oft rötlich überlaufen. Die untersten Blätter sind gegenständig, die oberen dann wechselständig.

Die ebenfalls grünlichen bis rötlichen Blüten, die zwischen Juli und September erscheinen, sind in endständigen und blattachselständigen ährenähnlichen Blütenständen angeordnet, die wiederum aus kugeligen Teilblütenständen bestehen. Die Blüten sind zwittrig oder rein weiblich. Die Blütenhülle besteht aus (vier bis) fünf hautrandigen und ungekielten Perigonblättern, die fast bis zum Grund getrennt sind. In zwittrigen Blüten sind ein bis drei (bis fünf) Staubblätter vorhanden. Der Fruchtknoten trägt zwei Narben.

Die rötlichbraunen bis dunkelbraunen Nussfrüchte sind etwa 1 mm breit, und im offen stehenden, zur Fruchtzeit unveränderten Perigon sichtbar. Die Fruchthülle ist häutig. Der Same steht horizontal, ist rundlich bis flach-kugelförmig und besitzt eine wellig gestreifte Samenschale.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.

Der Vielsamige Gänsefuß kommt in Europa und den gemäßigten Gebieten Westasiens vor. In verschiedene Gebiete Nordamerikas wurde er eingeschleppt, ist dort somit ein Neophyt.

Er wächst an nährstoffreichen, nicht zu trockenen Stellen, beispielsweise an Ufern von langsam fließenden oder stehenden eutrophen Gewässern. Dort ist er eine der Charakterarten der Pflanzengesellschaften: Knöterich-Uferflur-Gesellschaften (Polygono-Chenopodietalia) und der Zweizahn-Teichufer-Gesellschaften (Bidention tripartitae).

Außerdem findet man ihn zum Beispiel auf nicht zu trockenen Äckern, an frischen Ruderalstellen oder als „Unkraut“ in Gärten.

Der Vielsamige Gänsefuß gehört zur Tribus Atripliceae innerhalb der Unterfamilie Chenopodioideae.

Die Erstbeschreibung als Chenopodium polyspermum erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum. Nach molekulargenetischen Untersuchungen trennten Fuentes-Bazan et al. (2012) die Art von der Gattung Chenopodium ab. Der gültige Name auf Gattungsebene ist Lipandra

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, welche von Alfred Moquin-Tandon 1840 in Chenopodearum monographica enumeratio (S. 19) beschrieben wurde.

Synonyme der Gattung Lipandra Moq. sind Oligandra Less. 1835 (non Less. 1832), Gandriloa Steud. (nom. illeg.), Oliganthera Endl. (nom. illeg.), Chenopodium [ohne Rang] Polysperma Standl. sowie Chenopodium subsect. Polysperma (Standl.) Kowal ex Mosyakin & Clemants.

Synonyme von Lipandra polysperma (L.) S. Fuentes, Uotila & Borsch, die auf demselben Typusexemplar beruhen, sind Chenopodium polyspermum L., Atriplex polysperma (L.) Crantz und Vulvaria polysperma (L.) Bubani. Auf anderen Typusexemplaren beruhen die Synonyme Anserina betifolia Montandon, Chenopodium acutifolium Sm., Chenopodium acutifolium Kit. (nom illegit.), Chenopodium angustifolium Gilib., Chenopodium bisaeriale Menyh., Chenopodium marginatum Spreng. ex Hornem., Chenopodium polispermum Neck., Chenopodium polyspermum var. acutifolium (Sm.) Gaudin, Chenopodium polyspermum var. spicatum A.Gray, Lipandra atriplicoides (Less.) Moq. und Oligandra atriplicoides Less.

Die Samen des Vielsamigen Gänsefußes wurden früher als Lockmittel beim Fischfang verwendet. Daher wird er auch manchmal Fisch-Gänsefuß oder Fischmelde genannt.

Für den Vielsamigen Gänsefuß bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Fischmelden, Maier, Stauderich (Frankfurt an der Oder) und Vielsamen (Ostpreußen).

St. Corona am Wechsel

St. Corona am Wechsel (auch Sankt Corona am Wechsel) ist eine Gemeinde mit 402 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

St. Corona am Wechsel liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 8,75 km², 71,97 % der Fläche sind bewaldet.

Einzige Katastralgemeinde ist St. Corona am Wechsel.

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Direkt im Ortszentrum befand sich die Talstation eines alten 1-er Sessellifts, der im Winter zusammen mit einer in den 1990er Jahren hinzugekommenen 4-er Sesselbahn und einem Doppelschlepplift ein kleines Skigebiet am Kampstein und im Sommer Niederösterreichs einzige klassische Sommerrodelbahn erschloss. Mit Ende der Wintersaison 2013/14 wurde der Liftbetrieb aus Kostengründen durch das Land Niederösterreich eingestellt; der Sessellift und die Sesselbahn wurden im Sommer 2014 abgetragen. Ab Herbst 2014 soll in Unternberg südöstlich von St. Corona ein Kinderland errichtet werden. Auch die Sommerrodelbahn wurde abgetragen. Nach Stand vom Herbst 2014 ist ab Frühjahr 2015 der Bau einer neuen Sommerrodelbahn geplant.

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 95,1 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,9 % evangelisch, 2,7 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis

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.

Bürgermeister der Gemeinde ist Michael Gruber, Amtsleiter Alfred Eckler. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 13 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 9, FPÖ 4 Sitze

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 21, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 29. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 173. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,07 %.

Altendorf | Aspang-Markt | Aspangberg-St. Peter | Breitenau&nbsp

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;| Breitenstein | Buchbach | Bürg-Vöstenhof | Edlitz | Enzenreith | Feistritz am Wechsel | Gloggnitz | Grafenbach-St. Valentin | Grimmenstein | Grünbach am Schneeberg | Höflein an der Hohen Wand | Kirchberg am Wechsel | Mönichkirchen | Natschbach-Loipersbach | Neunkirchen | Otterthal | Payerbach | Pitten | Prigglitz | Puchberg am Schneeberg | Raach am Hochgebirge | Reichenau an der Rax | Scheiblingkirchen-Thernberg | Schottwien | Schrattenbach | Schwarzau am Steinfeld | Schwarzau im Gebirge | Seebenstein | Semmering | St. Corona&nbsp mcm taschen sale;am Wechsel | St. Egyden am Steinfeld | Ternitz | Thomasberg | Trattenbach | Warth | Wartmannstetten | Willendorf | Wimpassing im Schwarzatale | Würflach | Zöbern

Svatá Apolena

Svatá Apolena (deutsch St. Apollonia) ist eine Wüstung auf den Fluren der Stadt Přimda in Tschechien.

Svatá Apolena befindet sich anderthalb Kilometer südwestlich von Málkov (Molgau) an der Straße von Přimda nach Nová Ves.

Die Siedlung St. Apollonia bestand im Jahre 1838 aus fünf Häusern und zwei Gotteshäusern. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete St. Apollonia/Svatá Apolonia ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Molgau im Gerichtsbezirk Pfraumberg und Pilsener Kreis. Ab 1868 gehörte St. Apollonia zum Bezirk Tachau. Der tschechische Ortsname Svatá Apolena wurde 1924 eingeführt. Im Jahre 1930 lebten in der zur Gemeinde Molgau gehörigen Ansiedlung 36 Einwohner in vier Häusern.

Nach dem Münchner Abkommen wurde die Ansiedlung dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Tachau. 1948 erfolgte die Eingemeindung nach Přimda. In den 1950er Jahren erlosch der Ort.

Svatá Apolena ist Teil des Katastralbezirks Málkov u Přimdy.

Im 13. Jahrhundert soll sich an der Stelle der Sankt-Apollonia-Kapelle ein Gotteshaus befunden haben, das nach den Hussitenkriegen eingegangen sein soll.

Die Geschichte der heute als Ruine erhaltenen Kirche begann im Jahre 1669. Im August 1669 träumte der im Haider Spital lebende blinde Hufschmied Bartholomäus Fickh von der Wiedererlangung seiner Sehkraft. Dies würde geschehen, wenn er sich mit Gebet und Opfer zur „alten wüsten Kapelle“ bei Molgau begeben würde. Am nächsten Tag wallfahrte Fickh mit seiner Frau zur verfallenen Kapelle, betete und legte eine Opfergabe nieder. Danach wollte er aus dem Grosmagd-Brunnen Wasser schöpfen, die eigentlich wohlbekannte Quelle war jedoch nicht zu finden. Fickh scharrte neben der Kapelle mit seinen Händen eine kleine Vertiefung, aus der kurz darauf Wasser trat. Er trank und wusch sich die Augen. Im selben Augenblick vernahm Fickh ein wenig Tageslicht. Nach einer erneuten Wallfahrt, acht Tage später, wusch sich Fickh erneut die Augen und wurde vollständig sehend. Der Pfarrer Adam Crautner, der Bürgermeister Johann Strickher und der Kirchvater Georg Trompeter aus Pfraumberg bezeugten die Heilung. Die Nachricht verbreitete sich schnell. Nachdem auch der Pfraumberger Gastwirt Sebaldus Hopfer mit einem Augenleiden die Kapelle besuchte, sich die Augen mit dem Quellwasser wusch und ebenfalls geheilt wurde, ließ dieser die Quelle erweitern und einen Brunnen errichten. Nach und nach strömten immer mehr Menschen nach St. Apollonia, um dort Heilung ihres Leidens zu erbitten. Graf Georg von Lindelo ließ daraufhin den Brunnen ausmauern und mit einem Dach versehen

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. Auch die Kapelle wurde restauriert. Bei den Arbeiten fand man eine Gruft, die nach Erzählungen einen Frauenkörper enthielt.

Die älteste erhaltene schriftliche Nennung der Kapelle von 1698 ist in der Pfraumberger Traumatrikel enthalten, als der Pfraumberger Bürger Christopher Lang in der Kapelle heiratete. 1709 ist in derselben Matrikel vom „Heiligen Brunnen“ im Zusammenhang mit St. Apollonia die Rede.

Graf von Lindelo setzte einen eigenen Priester in der Kirche ein und schmückte die Kirche aus. Die Sankt-Apollonia-Kirche wurde zum bedeutendsten Wallfahrtsort der Region und erlangte große Reichtümer. In einem heute nicht mehr erhaltenen Memorabilienbuch der Kirche wurde eine große Zahl an Wundern beschrieben. Der letzte Eintrag soll aus dem Jahre 1764 stammen.

Im 20. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Wallfahrten nach St

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. Apollonia ab, nur noch zum Pfingstmontag fand eine Wallfahrt statt.

Koordinaten:

Black Moon (1975)

Black Moon ist ein surrealistischer Fantasyfilm des französischen Regisseurs Louis Malle, gedreht im Jahr 1975 in Frankreich, Deutschland und Italien.

Um einem blutigen Bürgerkrieg zwischen Männern und Frauen zu entkommen, ergreift die junge Lily mit dem Auto die Flucht und stößt auf ein abgelegenes Anwesen inmitten von beinah unberührter Natur. Schon in der unmittelbaren Umgebung der ländlichen Behausung spielen sich merkwürdige Dinge ab: Blumen geben klagende Laute von sich, wenn man sie zertritt, ein zotteliges Einhorn kreuzt wie selbstverständlich den Weg, nackte Kinder laufen zusammen mit einem großen Schwein einen Weg entlang und eine auf einem schwarzen Ross herbeireitende Frau betrachtet Lily kurze Zeit

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, bevor sie sich schweigend wieder auf den Weg in Richtung des Hauses macht.

Auch in dem märchenhaft anmutenden Haus entdeckt Lily Unerwartetes. Als sie nach einem übergroßen Glas voll Milch greift, um ihren Durst zu löschen, macht sich ein kleines, aber lautstark grunzendes Hausschwein bemerkbar, das in einem Kinderstuhl am Tisch sitzt. Leicht irritiert sucht sie daraufhin die menschlichen Bewohner des Hauses und wird letztlich auch fündig: in einem Zimmer liegt eine alte Dame im Bett und debattiert in einer fremden Sprache mit einer Ratte. Nach einem kurzen und unergiebigen Dialog zwischen Lily und der alten Dame wendet sich diese einem Funkgerät zu und beschreibt Lilys Äußeres, erwähnt dabei aber auch, dass Lily dumm sein muss und wohl denkt, es gebe einen Krieg.

“She has a very vivid imagination, you know, she hears things. Grenades, machine guns […]. She thinks there’s a war going on! But that’s not all. A little while ago, she thought she saw a unicorn!”

Nun erregt ein Mann im Garten dadurch Aufmerksamkeit, dass er lautstark eine Arie aus Richard Wagners Meistersingern singt. Von ihm erfährt Lily dann, dass auch er Lily heißt und zusammen mit seiner Schwester, die ebenfalls Lily heißt, auf dem Anwesen wohnt.

Nach und nach beginnt sie, sich an das Leben in dieser ihr fremden Welt zu gewöhnen und nimmt später auch aktiv daran teil. So bietet sie der alten Dame sogar ihre Brust zum Trinken an und spielt die Klavierbegleitung zum zweiten Akt von Wagners Tristan und Isolde, während die nackten Kinder dazu singen.

Zum Schluss sieht man Lily, die nach einem erfolglosen Versuch, mit dem Funkgerät der alten Dame Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, auf dem Bett liegt, während ihr eine Schlange unter den Rock kriecht. Dann bereitet sie sich darauf vor, auch dem Einhorn ihre Brust anzubieten.

Louis Malle greift in Black Moon viele bekannte Motive auf. Besonders auffällig sind die Gemeinsamkeiten mit Lewis Carrolls Kinderbuch Alice im Wunderland, das ebenfalls von einem Mädchen in einer fremden Welt erzählt, in der die Logik nicht den bisher gültigen Gesetzen folgt. Aufgrund der angeblich mangelnden Originalität und der undurchschaubaren Erzählweise hatte der Film nach seiner Veröffentlichung keinen großen Erfolg im Kino. Dennoch wird er heute, vor allem wegen der beeindruckenden Bilder Nykvists, von vielen Zuschauern geschätzt. Malle selbst nannte den Film „ein mythologisches Märchen, das in der nahen Zukunft liegt“.

Black Moon war der letzte Spielfilm, an dem Therese Giehse vor ihrem Tod am 3. März 1975 mitgewirkt hat. Malle widmete ihr daraufhin diesen Film.

Unter Kritikern ist der Wert von Black Moon durchaus umstritten. Das Online-Magazin schnitt.de zeigt sich vor allem von der Tiefe des Films begeistert:

Louis Malles metaphorischer Einfallsreichtum ist frappierend und schafft eine psychedelische Neufassung des Alicemotives mit einem riesigen Assoziationsspektrum, das die gesamte Menschheitsgeschichte umfaßt. Doch schnell merkt man, daß man das alles gar nicht als logisches Ganzes verstehen muß, und so weicht die anfängliche interpretatorische Verkrampfung einem ungetrübten, durch Einnahme von Drogen vielleicht noch größeren, sinnlichen Genuß.

Im Gegensatz dazu wirft filmtext.com Malle „Verrätselung“ von eigentlich simplem Stoff vor:

Nicht daraus schlau geworden? Ich auch nicht. Und ich habe auch gar keine Lust, im Handbuch der psychoanalytischen Grundbegriffe nachzuschlagen. Gelungene Mythologeme zeichnet die zwingende Geläufigkeit aus, mit der sich die halbrationale Handlung in uns bohrt. So ist es in Goethes ‚Märchen‘, so ist es bei Alice im Wunderland. So ist es nicht bei Louis Malle.

Der Filmhistoriker Ulrich Gregor urteilt in seinem Standardwerk über die Geschichte des Films seit 1960 über den Film:

Der mit absonderlichen Symbolen reichlich aufgeladene Film irritiert mehr, als daß er fasziniert; teilweise glänzend gemacht, treibt er ein verwirrendes Spiel mit verschlüsselten Traumbildern.

Bei der Verleihung des französischen Filmpreises César folgten zwei Auszeichnungen für Black Moon. Sven Nykvist gewann in der Kategorie Beste Kamera, Luc Perini und Nara Kollery in der Kategorie Bester Ton.

Die schweigende Welt | Fahrstuhl zum Schafott | Die Liebenden | Zazie | Privatleben | Das Irrlicht | Viva Maria! | Der Dieb von Paris | Außergewöhnliche Geschichten | Herzflimmern | Lacombe, Lucien | Humain, trop humain | Black Moon | Pretty Baby | Atlantic City

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, USA | Mein Essen mit André | Crackers | Alamo Bay | God’s Country | … und das Streben nach Glück | Auf Wiedersehen, Kinder | Eine Komödie im Mai | Verhängnis | Vanja auf der 42. Straße 

Rückpositiv

Das Rückpositiv (oder Positiv) ist ein Werk einer Orgel. Es befindet sich in der Regel im Rücken des Organisten in einem eigenen Gehäuse und ist in der Emporenbrüstung angebracht.

Im 14. Jahrhundert entstanden die ersten mehrmanualigen Orgeln, im 15. Jahrhundert die ersten Rückpositive. Im niederländischen Orgelbau wird 1447 in Zwolle erstmals ein Rückpositiv erwähnt, 1458 eines in Delft mit einer Manualkoppel. Da man diese Orgel mit der in Utrecht verglich, wird die Domorgel in Utrecht von 1434 ebenfalls ein Rückpositiv besessen haben

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. Das Hauptwerk war traditionell als Blockwerk mit dem Prinzipalwerk konzipiert. Demgegenüber hatte das Rückpositiv im niederländischen Orgelbau zunächst Doppelladen oder häufig drei Register (Prinzipal, Mixtur, Scharff), später auch Schleifladen mit anderen Registern wie Flöten. 1505 stellte Daniel van der Distelen in Antwerpen Pedalpfeifen ins „Stuhlpositiv“ und ins Brustwerk. Während das Hauptwerk in der Spätgotik als „das große Werk“, „das Prinzipalwerk“ oder „le grant ouvraige“ bezeichnet wird, heißt das Rückpositiv „Positiv“, „Stuhl“ oder „la chaire“.

In Frankreich wird 1433 eine Rückpositivklaviatur für St-Étienne in Troyes geliefert. Weitere Rückpositive sind im 15. Jahrhundert bezeugt für Dijon (1447), Koblenz (1467) und Zürich (1479)

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. Leonhard Mertz erhielt 1459 den Auftrag zum Bau eines Instruments in Barcelona, das vor und hinter dem Hauptwerk („a parte anteriori“ und „posteriori magni operis“) über zwei separat anspielbare Werke verfügte, offensichtlich ein Rückpositiv und ein Hinterwerk. Bei den spätgotischen dreimanualigen Orgeln in Nürnberg/Frauenkirche, Langensalza (1500) und im Freiberger Dom (1506) verteilten sich die Register auf Hauptwerk/Oberwerk, Rückpositiv und Brustwerk.

Der Bau des Rückpositivs erfuhr in der Renaissance und im Barock seinen Höhepunkt, besonders im norddeutsch-niederländischen Orgelbau. Gottfried Silbermann in Sachsen baute im Gegensatz zu seinem Bruder Andreas Silbermann im Elsass keine Orgeln mit Rückpositiv. Überhaupt ging der Bau ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stark zurück und wurde im 19. Jahrhundert nicht mehr ausgeführt. Erst durch die Orgelbewegung und die Rückbesinnung auf den klassischen Orgelbau erfuhr das Rückpositiv durch die Wiederentdeckung des Werkprinzips eine Wiederbelebung.

Ein Rückpositiv setzt mindestens eine zweimanualige Anlage voraus, um beide Manualwerke separat bedienen zu können. Die Traktur von Orgeln mit mechanischer Schleiflade verläuft von der Taste zu den höher liegenden Kanzellen über Abstrakten, die auf Zug beansprucht werden. Dies ist beim Rückpositiv nicht ohne Weiteres möglich, da die Mechanik nach unten geführt wird und auf Druck reagieren muss. Aus technischen Gründen ist das Rückpositiv deshalb üblicherweise dem untersten Manual zugewiesen, um eine Überkreuzung der Mechanik zu vermeiden. Erst der moderne Orgelbau ermöglichte eine andere Zuweisung der Manuale. So kann bei zweiarmigen Tasten der Drehpunkt auf die Mitte verlagert werden, wodurch statt der Druck- eine Zugbeanspruchung erzielt wird. Im klassischen Orgelbau sind unterhalb der untersten Klaviatur Stecher angebracht, die über Winkel und Wellen den Druckimpuls auf Abstrakten vermitteln, die zu den Pfeifenventilen führen. Im spanischen Orgelbau wird teils ausschließlich eine Stechermechanik eingesetzt, bei der bis zu sieben Meter lange Kanzellen direkt bis unter die Manualklaviatur geführt werden.

In der Prospektgestaltung korrespondiert das Rückpositiv gerne mit dem Hauptwerk. Vielfach entspricht es dem Gehäuse des Hauptwerks in verkleinerter Form.

Eine Besonderheit stellt die Anlage eines doppelten Rückpositivs dar. In der Regel sind die Register dann auf die beiden Teilgehäuse verteilt. In seltenen Fällen bilden beide Rückpositive eigenständige Werke, denen ein eigenes Manual zugeordnet ist. Ein frühes Beispiel für Anlage mit zwei Rückpositiven ist die Renaissance Orgel von Nikolaus Maß, die er von 1604 bis 1609 für die Flensburger Nikolaikirche schuf. Bei der berühmten Gabler-Orgel in Weingarten (1737–1750) ist im rechten Positiv das Brüstungspedalwerk untergebracht. Beispiele für moderne Orgeln mit doppeltem Rückpositiv finden sich in der Lutherkirche in Hamburg-Wellingsbüttel (Emanuel Kemper, 1938), der Großen Kirche Leer (Paul Ott, 1955), der Almudena-Kathedrale (Gerhard Grenzing, 1999), im Königsberger Dom (Alexander Schuke, 2008).

Von Anfang an bildete das Rückpositiv mit seinem andersartigen Plenum und durch seine anderen Stimmen wie Flöten und Zungenregister einen klanglichen Kontrast zum Hauptwerk. In der Spätgotik wurde es wegen seiner „Süßigkeit“ geschätzt. Durch die Platzierung in der Brüstung erklingt es frei in den Kirchenraum. Dadurch ergibt sich für den Zuhörer ein unmittelbarerer Klang als bei den anderen Werken der Orgel. Die Klangintensität kann dem dahinter liegenden Hauptwerk gleichen, wie bei der Kleinen Orgel der Lübecker Jakobikirche, wo beide Werke gleich stark besetzt sind. Der Klangcharakter ist in jedem Fall schlanker und brillanter. Dies hängt damit zusammen, dass das Rückpositiv über deutlich kleinere Pfeifen als das Hauptwerk verfügt und die Prospektprinzipale des Rückpositivs meistens eine Oktave höher als die des Hauptwerks liegen. Neben den erforderlichen Grundstimmen werden häufig verschiedene kurzbechrige Zungen, Solostimmen und Aliquotregister disponiert. Damit ist es für das Cantus-firmus-Spiel gut geeignet

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. Anders als das Oberwerk enthielt das Rückpositiv bereits in der Spätrenaissance schon einen voll ausgebauten Prinzipalchor. Die norddeutsche Barockorgel hat im Rückpositiv in der Regel einen voll ausgebauten Flötenchor und kennt keine Koppeln zwischen dem Rückpositiv den übrigen Teilwerken. Im süddeutschen Raum und in Österreich, wo die Nebenwerke und auch das Brüstunsgwerk als „Positiv“ bezeichnet werden, sind die Rückpositive deutlich schwächer ausgestattet.

T. B. Joshua

Temitope Balogun Joshua (* 12. Juni 1963 in Arigidi-Akoko in Ondo, Nigeria) ist ein charismatischer Pastor, Evangelist und Heilungsprediger. Er ist mit Evelyn Joshua verheiratet, die seit den frühen Jahren des Dienstes an seiner Seite steht. Zusammen haben sie drei Kinder. Die älteste Tochter Serah Joshua erlangte 2012 einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der London School of Economics and Political Science und möchte ein Masterstudium in Amerika absolvieren.

T. B. Joshua begründete in Lagos die Kirche „Synagogue Church of All Nations“ (SCOAN) und den Fernsehsender „Emmanuel TV“ mit ca. 50.000 Besuchern wöchentlich.

Über die Jahre vor Gründung der Synagogue-Kirche, über Ausbildung und frühere Tätigkeiten ist offiziell nicht viel bekannt. Es wird behauptet, bereits die ersten Lebensjahre Joshuas seien von seltsamen Ereignissen begleitet gewesen. Zunächst sei in Nigeria bereits 100 Jahre vor seiner Geburt vorhergesagt worden, dass aus einer armen Familie ein Junge heranwachsen würde, den Gott „mächtig gebrauchen“ würde. Auch der ehemalige US-amerikanische Heilungsevangelist A. A. Allan soll das Leben von Temitope Balogun Joshua bereits vor 50 Jahren prophezeit haben. Die Schwangerschaft seiner Mutter habe 15 Monate gedauert. Im vierten Lebensjahr soll ein Felsbrocken durch das Dach gestoßen sein, der den Kleinen beinahe erschlagen habe. Der Vorfall habe seine Mutter dazu inspiriert, dem Jungen den Namen „Temitope“ zu geben, was so viel bedeutet wie: „Was du (Gott) für mich getan hast, ist dankenswert.“ Es wird angenommen, dass Satan das Kind bereits damals töten wollte. Laut eigenen Angaben wurde Joshua in der Anglikanischen Kirche von Nigeria groß und war zunächst Leiter der Kindergottesdienste dreier Gemeinden. Er leitete in seiner Jugend die „Student Christian Fellowship“ an der St. Stephen Anglican Primary School, Agbalaku, Arigidi, Bundesstaat Ondo, die dortigen Gebetstreffen und Bibelexegesen. Schon damals sei Joshua der „kleine Pastor“ gewesen.

Der kirchlich geprägte Dienst T. B. Joshuas steht im Ruf eines pflingstlerischen Enthusiasmus. Er erhält enormen Zulauf aus aller Welt; auch aus Europa und den USA reisen zahlreiche Gläubige, vor allem physisch, psychisch und chronisch Kranke, zu seiner Zentrale in Lagos, um Heilung, Befreiung, Segen oder spirituelles Wachstum zu erfahren. Bereits kurz nach Gründung der Synagogue-Kirche im Jahre 1992 machten Berichte von Wunderheilungen die Runde, die über alles hinausgingen, was man von Geistheilungen bisher vernommen hatte. Es wird behauptet, durch seine Gebete könnten sogar Krankheitsbilder wie HIV/AIDS, Krebs, Blindheit, Querschnittlähmung, Epilepsie und Bipolare Störung geheilt werden. Außerdem soll er Menschen durch göttlich offenbarte Prophetie (z. B. Sehen der unsichtbaren Welt, Visionen, Träume) die Ursache ihrer Probleme sagen können, Flüche erkennen und aufheben sowie diverse persönliche und weltweite Ereignisse vorhersagen können. Besonders betroffen sei Pastor Joshua bei chronisch leidenden Menschen, zerbrochenen Ehen, Abhängigkeit (z. B. Drogensucht, Pornografie) und negativer Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Lebenskämpfe dieser Personengruppen seien seiner Meinung nach nicht ausschließlich von „der Sünde“ verursacht, sondern besonders vom Zerstörer allen menschlichen Daseins, Satan höchstpersönlich. Aufgrund der zahlreichen Ereignisse wurde dem nigerianischen Pastor von seinen Anhängern der Titel „Prophet“ verliehen, unter dem er seither bekannt ist. Besucher vergleichen das Gemeindeleben mit den Berichten aus der Apostelgeschichte und loben neben der Christusbezogenheit die Liebe, Demut und Großzügigkeit Joshuas sowie die diakonische Arbeit.

Ziel seines Dienstes sei es, den Willen Gottes in seinem Leben umzusetzen, die Zuhörer im „Gebetsleben“ und in der Beziehung zum dreifaltigen Gott zu unterstützen und ihnen beizubringen, was Glaube bedeute. Dadurch könnten sie Überwinder ihrer Probleme werden, ein heiliges Leben führen und „Licht sein“. T.&nbsp mcm taschen sale;B. Joshua betrachtet sich als ein von Gott eingesetztes Gefäß bzw. Werkzeug, das seinen Zweck als solches mittels ihm gegebener Gnadengaben erfüllen müsse.

T. B. Joshua sieht sich des Weiteren als Teil des „weltweiten Leibes Christi“ und ist – nach langjährigem Widerstand und Ablehnung – unter einigen augenscheinlich beliebten Persönlichkeiten in der evangelikalen Szene mittlerweile akzeptiert. Er missionierte bereits im Rahmen von Evangelisationen (engl. „Crusades“) in Australien, Singapur, Indonesien, Korea und Kolumbien, zu denen er von ortsansässigen Christen eingeladen wurde. Hierbei forderte er die Besucher auf, Jesus Christus nachzufolgen sowie sich einer engagierten christlichen Kirche vor Ort anzuschließen. Für die Pastorenschulung wurden anschließend Konferenzen abgehalten, die regen Anklang fanden. In gleicher Weise sendete Joshua einen seiner leitenden Mitarbeiter in die USA. Die Veranstaltungen werden regelmäßig von paranormalen Phänomenen begleitet, die biblizistisch als „Zeichen und Wunder“ gedeutet werden.

SCOAN existiert mit einem weiteren Zweig in Ghana. In den USA gibt es ebenfalls eng verbundene Unterstützer. So bietet Pastor John Zavlaris eine sog. SCOAN-Prayer-Line an, wo er verschiedenste Menschen „freibeten“ möchte. Auch eine russische Kirchengemeinde in Washington publiziert die Arbeit. Emmanuel TV sendet unter der Woche rund um die Uhr, an Wochenenden per Livestream, und macht auf diese Weise das Gemeindeleben der Öffentlichkeit zugänglich. Die SCOAN wie Emmanuel TV sollen durch Spenden ihrer Kirchenmitglieder und internationalen Partner finanziert sein. Auch Gäste müssen angeblich eine Pauschale für Unterbringung und Vollpension zahlen, deren Einnahmen für kirchliche Zwecke benutzt werden. Einer Internetquelle zufolge predigt Joshua, dass für Heilungsgebete keine finanzielle Entschädigung verlangt werden dürfe und Geld ein Hindernis für Heilung sei. Gottesdienstbesucher haben im Anschluss die Möglichkeit, für wenig Geld mit Essen versorgt zu werden. SCOAN unterhält hierfür eigene Großküchen. Der Vorstand soll aus fünf Männern bestehen, die T. B. Joshua in seinem diakonischen Dienst unterstützen.

Ausgangspunkt und Vorbild allen Handelns soll die Heilige Schrift sein. Als Heiler und Segensspender wird der Sohn Gottes, Erlöser und Sieger über Tod und Teufel, angepriesen. Beter und Suchende geben öffentlich Christus und seiner Auferstehungskraft die Ehre. Joshua und die anderen Fürbitter vor Ort sehen sich hierbei als Brüder und Schwestern der meist notleidenden Christen. Heilung und Befreiung sei Gnade Gottes und allein dessen Werk. In diesem Sinne seien alle Gebete Akte der Nächstenliebe. Ohne eine tief empfundene Barmherzigkeit im Herzen des Beters, so T. B. Joshua, würde Gottes Arm nicht handeln. Den in YouTube vorzufindenden Videoaufnahmen nach wird immer wieder Betonung darauf gelegt, dass Gott kein Wunschautomat sei. Es sei nicht genug, bloßen Segen und Wohlergehen empfangen zu wollen. Das Wort Gottes müsse zum „Standard“ im Leben eines jeden Gläubigen gemacht werden, der Sünde müsse entsagt und eine enge Beziehung zu Christus gepflegt werden. Nichts halte den Kurs eines gläubigen Christen derart wie eine tiefe Liebe zu seinem Erlöser. Wer dies vernachlässige, laufe Gefahr, seine Befreiung wieder zu verlieren.

Joshua sieht den Egoismus und die Korruption des Menschen als Gefahr für die Gesellschaft. Diesem könne nur mit Vorbild in Liebe, Fürsorge und Großzügigkeit begegnet werden. Allein durch das Wort Gottes könne der Mensch das Böse und seine fleischliche Natur überwinden. Joshua ist der Überzeugung, dass diese Liebe zu Jesus Christus und zum Mitmenschen genauso wie der Akt der Vergebung der Dreh- und Angelpunkt menschlichen Zusammenlebens sei. Das christliche Leben sei gleichzeitig immer eine freie Entscheidung und dürfe niemals von Kontrolle, Dominanz und Manipulation geprägt sein, so ein weiterer Prediger der SCOAN.

Im Kirchenzentrum kam es u. a. zu einem Versöhnungstreffen zwischen der Familie des ehemaligen Präsidenten von Liberia, Samuel K. Doe, und dessen Mörder Yormie Johnson. Dieser war seinerzeit ein Warlord und hatte den Präsidenten brutal hingerichtet. Während des Treffens sprach die Familie dem Mörder öffentlich Vergebung zu.

Das Motto von Emmanuel TV lautet: „Changing lives, changing nations, changing the world“ (Leben verändern

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, Nationen verändern, die Welt verändern). Kirchenmitglieder und Partner der Organisation Emmanuel TV sprechen sich regelmäßig diverse Mottos zu, wie z. B.: „Emmanuel“ (Gott ist mit uns), „Let love lead“ (Lass die Liebe leiten) und „We are sons and daughters of love“ (Wir sind Söhne und Töchter der Liebe).

Für T. B. Joshua hat der Dienst am Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Die Kirche kümmert sich um sozial Vernachlässigte wie Behinderte, Witwen, Waisen, Alte und Obdachlose in Lagos und Umland. Zur Versorgung unterhält sie Lagerhäuser mit Reis im Wert von rund 100.000 Euro. Bedürftige werden regelmäßig mit dem Bus abgeholt. Auch in Ghana und weltweit wie z. B. in Russland, der Ukraine, den USA, Pakistan und Mexiko wird geholfen.

Nach dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 sendete Joshua ein Team aus medizinischen Fachkräften und Ersthelfern vor Ort, um die „Klinik Emmanuel“ aufzubauen. In Anbetracht der humanitären Hilfe wurde ihm am 22. Dezember 2008 von Präsident Umaru Musa Yar’Adua ein Nationalpreis verliehen.

T. B. Joshua zahlt zahlreiche Stipendien begabter Studenten aus Nigeria. 2008 gründete er für Jugendliche aus bedürftigen Familien den Fußballverein „My People FC“, der u. a. den U-17-Fußball-Weltmeister Sani Emmanuel hervorbrachte. Dieser gewann den Silbernen Schuh der FIFA.

T. B. Joshuas unkonventionelle Methoden werden von christlichen Kritikern sehr skeptisch beobachtet. Der nigeriaweit bekannte Fernsehprediger Chris Okotie wirft ihm „schamanistische Praktiken“ vor. Die Pentecostal Fellowship of Nigeria (PFN), der Dachverband der Pfingstgemeinden Nigerias, soll der Synagogue-Kirche die Mitgliedschaft verweigert haben. Andere Stimmen behaupten, dass T. B. Joshua niemals um eine Aufnahme in den Verband gebeten habe und die aggressive Haltung der Mitchristen in Nigeria Lüge und Neid geschuldet sei. Der Gründer von Christ Embassy (auch in Deutschland vertreten), Chris Oyakhilome, bekannt als „Pastor Chris“, sagte in einem Interview, dass Chris Okotie, Bishop Mike Okonkwo, Pastor Tunde Bakare und die Verantwortlichen des PFN-Vorstandes einer Täuschung unterlägen, weil sie den falschen Quellen Glauben schenkten. Weiter fügte er hinzu, dass die SCOAN Mitglied in der Christian Association of Nigeria (CAN) sei, ähnlich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, und diese Tatsache Bestätigung genug sei, unabhängig von einer fraglichen Mitgliedschaft bei der PFN.

Theologische Argumente spielen in der Auseinandersetzung um T. B. Joshua sowohl auf Seiten der Gegner als auch der Befürworter kaum eine Rolle. Es wird, wenn überhaupt theologisch, dann rein biblizistisch argumentiert. Die Kontroverse kann aber als Streit darüber aufgefasst werden, wie weit ein spezifisch afrikanisches Verständnis von pfingstlerischer Verkündigung vom universalen Schema abweichen darf.

Die Argumente der Gegner und Befürworter lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen:

Die Argumente seiner Befürworter lauten:

Die Anhänger T. B. Joshuas sowie er selbst versuchen direkte Konfrontationen mit der Kritik nach dem Vorbild Jesu zu vermeiden. Willem J. Ouweneel, Dozent an verschiedenen evangelikal ausgerichteten Hochschulen, entgegnete den Kritikern, sie liefen Gefahr, „den Heiligen Geist zu lästern“. In seinem Buch Heilt die Kranken nimmt Ouweneel mehrmals auf den nigerianischen Heilungsprediger Bezug. Trotz einer scheinbaren Distanzierung unterhält er weiterhin Kontakt zur SCOAN. Obwohl T. B. Joshua in Afrika auf Ablehnung stößt, zählen zu seinen Befürwortern auch einige prominente Afrikaner, die im Laufe ihres Lebens eine positive religiöse Veränderung erlebt haben wollen.

Nachdem im Laufe des letzten Jahrzehnts in Nigeria und weltweit zunehmend Berichte laut wurden, dass vermeintliche Kirchenmitglieder und private Reiseveranstalter im Namen von Joshua und SCOAN Spenden einsammelten und Besuche gegen Entgelt organisierten, sah sich die Kirche zu Gegenmaßnahmen gezwungen und strahlte über Emmanuel TV entsprechende Klarstellungen aus.

Im Juli 2014 hielt T. B. Joshua unter der Flagge von Emmanuel TV eine Evangelisation in Kolumbien im Olympiastadion Estadio Olímpico Pascual Guerrero. Das Stadtbild zeigte sich an besagtem Wochenende derart verändert, dass die ansässige Polizeiführung in Cali ihn einlud und würdigte. Hinsichtlich des schwierigen Standes im eigenen Land bedeutet dies eine besondere Ehrung. Der Großteil der Bevölkerung wie auch der Mitchristen in Nigeria lehnt ihn und seinen Dienst jedoch ab.

Angesichts des jüngsten Ebola-Ausbruchs in Westafrika wurde der Geistliche Anfang August 2014 von hochrangigen Behördenleitern des Gesundheitsministeriums, nämlich Dr. Jide Idris (Lagos State Commissioner for Health) und Professor Abdulsalami Nasidi (Director, Centre for Disease Control), aufgesucht, da die Sorge bestand, Ebola-Patienten könnten die SCOAN aufsuchen und andere Besucher infizieren. Offiziellen Medien zufolge sollen sie T. B. Joshua ihre Wertschätzung ausgedrückt, ihn als „Mann Gottes“ anerkannt und um Zusammenarbeit gebeten haben.

Am 12. September 2014 stürzte der Neubau eines Gästehauses seiner Kirche in der nigerianischen Metropole Lagos ein. Neben 124 geretteten Menschen kamen 115 ums Leben, davon wurden 84 Südafrikaner registriert. Der Vorfall führte zu Spannungen mit Südafrika. Die Ursache des Einsturzes ist noch ungeklärt, da eine Überwachungskamera vor dem Unglück ein bislang unregistriertes Flugzeug filmte, das viermal in unmittelbarer Nähe vorbeiflog. SCOAN schließt nicht aus, dass es sich hierbei um einen Anschlag der Boko Haram auf den Prediger handelte, da sich dieser regelmäßig im Gebäude aufhielt. Bereits in der Vergangenheit konnten zwei Attentate verhindert werden. Der wachsende Einfluss der christlichen Kirche in Nigeria ist der islamisch-terroristischen Gruppierung ein Dorn im Auge. SCOAN glaubt, dass Boko Haram internationale Gäste daran hindern möchte zu kommen.

T. B. Joshua verfasste neben seinen Predigten bislang vier Bücher:

Johann Alfred von Zahn

Johann Alfred von Zahn (* 9. September 1839 in Dresden; † 16. Dezember 1910 ebenda) war ein Jurist, Präsident des Dresdener Landeskonsistoriums und sächsischer Landtagsabgeordneter.

Von Zahn, Sohn von George von Zahn, einem Abteilungsleiter und Geheimen Rat im sächsischen Ministerium des Innern, besuchte zunächst das Gymnasium Freiberg und seit 1851 die Kreuzschule in Dresden. Danach studierte er vom April 1857 bis Dezember 1860 Jura und Kameralistik in Leipzig, wo er im März 1860 sein juristisches Staatsexamen ablegte

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Seit 1868 war Johann Alfred von Zahn Amtshauptmann in Glauchau sowie Direktor der Gesamtkanzlei des Gesamthauses Schönburg. Am 28. Oktober wurde von Zahn in einer Nachwahl für Adam Friedrich Ferdinand Heinrich als Abgeordneter des 37. ländlichen Wahlkreises der Zweiten Kammer in den sächsischen Landtag gewählt. Das Abgeordnetenamt bekleidete von Zahn bis 1875, darüber hinaus war er von 1873 bis 1875 2. Sekretär der Zweiten Kammer

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. Von 1874 bis 1884 hatte er die Position des Amtshauptmanns von Zittau inne. Anschließend wurde er Oberkonsistorialrat im Landeskonsistorium der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden, wo er 1892 zum Präsidenten aufstieg. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod inne.

Von Zahn war mit seiner Cousine Johanna Friedrike Wilhelmine von Zahn verheiratet. Er verstarb 1910 in Dresden und wurde auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt.

Eduard Freiherr von Könneritz (1874–1875) | Bernhard von Uhde (1875–1883) | Dietrich Otto von Berlepsch (1883–1892) | Johann Alfred von Zahn (1892–1910) | Franz Fürchtegott Böhme (1910–1927) | Friedrich Seetzen (1927–1933) | Johannes Klotsche (1933–1945) | Erich Kotte (1945–1957) | Rudolf Harzer (1957–1959) | Kurt Johannes (1960–1975) | Kurt Domsch (1975–1989) | Hans-Dieter Hofmann (1990–2009)&nbsp mcm taschen sale;| Johannes Kimme (seit 2010)

Groß Santersleben

Koordinaten:

Groß Santersleben ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Groß Santersleben liegt ca. 4 km nordwestlich von Irxleben.

Als Wohnplätze der ehemaligen Gemeinde waren ausgewiesen:

Groß Santersleben wurde erstmals im Jahr 1013 als Groten-Sanderslove urkundlich erwähnt und auch 1742 noch Groß-Sandersleben geschrieben. Der Name leitet sich vom Personennamen Sander ab. Das alte, heute noch existierende, sächsische Adelsgeschlecht von Sandersleben stammt aus Santersleben.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Groß Santersleben, Ackendorf, Bebertal, Eichenbarleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.

Für den Ortsteil Groß Santersleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt

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. Der Ortschaftsrat von Groß Santersleben besteht aus 7 Mitgliedern.

Der ehrenamtliche Bürgermeister Andy Zacke wurde am 3. Dezember 2006 gewählt und war bis zur Auflösung der Gemeinde im Amt. Sein Vorgänger Frank Meyer war am 6. Februar 2000 gewählt worden.

Das Wappen wurde am 12. September 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein silberner Pfahl, überdeckt von fünf großen und fünf kleinen fächerartig gebundenen goldenen Pfauenfedern mit blauen Augen.“

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Magdeburg verbindet, sind es in nördlicher Richtung ca. 3,5 km. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Irxleben) wird nach 4 km erreicht.

Ackendorf | Bebertal | Bornstedt | Brumby | Eichenbarleben | Glüsig | Groß Santersleben | Hermsdorf | Hohenwarsleben | Irxleben | Mammendorf | Niederndodeleben | Nordgermersleben | Ochtmersleben | Rottmersleben | Schackensleben | Tundersleben | Wellen